Haus für Mozart: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Marstall wurde [[1607]] von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] errichtet, bot Platz für 150 Pferde, hatte einen [[Marmor]]brunnen und die einzige Pferdeapotheke des Landes sowie ein "Arzneyschmidt" (Tierarzt) waren dort untergebracht. | Der Marstall wurde [[1607]] von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] errichtet, bot Platz für 150 Pferde, hatte einen [[Marmor]]brunnen und die einzige Pferdeapotheke des Landes sowie ein "Arzneyschmidt" (Tierarzt) waren dort untergebracht. | ||
[[1662]] wurde dieser Bau unter Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erweitert und die Winterreitschule eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die [[Felsenreitschule|Sommerreitschule]] und die Fassade der nördliche Schmalseite zum [[ | [[1662]] wurde dieser Bau unter Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erweitert und die Winterreitschule eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die [[Felsenreitschule|Sommerreitschule]] und die Fassade der nördliche Schmalseite zum [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und zur [[Pferdeschwemme|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach|Fischer von Erlach]] [[1693]]/[[1694|94]] gestaltet. Der dortige [[Marmor|marmorne]] Torbogen zeigt auf Postamenten sitzende allegorische Frauenfiguren (Europa und Asien darstellend), mit Einhörnern, den Wappentieren des Erzbischofs Graf von Thun und Hohenstein. | ||
In der Zeit der Monarchie war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. | In der Zeit der Monarchie war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. | ||
Im Winter [[1924]]/[[1925|25]] erfolge der ersten Umbau zum Festspielhaus für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt Eduard Hütter. Am [[13. August]] wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama [[Das Salzburger Große Welttheater]] eröffnet. [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] folgte ein weiterer Ausbau unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Das Bühnenhaus kam auf die Seite der [[ | Im Winter [[1924]]/[[1925|25]] erfolge der ersten Umbau zum Festspielhaus für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt Eduard Hütter. Am [[13. August]] wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama [[Das Salzburger Große Welttheater]] eröffnet. [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] folgte ein weiterer Ausbau unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Das Bühnenhaus kam auf die Seite der [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] im [[Toscanini-Hof]]. Der Zuschauerraum fasste dann 1.682 Personen. | ||
Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christoph Lederwasch]]. Nach Übersiedelung des Hauses der Natur in das ehemalige [[Ursulinenkloster]] (1956) erfolgte bis 1960 der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]]. [[2004]] begann man abermals mit einem Umbau, der im großen [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Jubiläumsjahr, am [[25. Juni]] [[2006]] der Öffentlichtkeit vorgestellt wurde. | Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christoph Lederwasch]]. Nach Übersiedelung des Hauses der Natur in das ehemalige [[Ursulinenkloster]] (1956) erfolgte bis 1960 der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]]. [[2004]] begann man abermals mit einem Umbau, der im großen [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Jubiläumsjahr, am [[25. Juni]] [[2006]] der Öffentlichtkeit vorgestellt wurde. | ||