Untere Straße: Unterschied zwischen den Versionen

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Sie führte von der [[Stadt Salzburg]] die [[Salzach]] flußaufwärts bis [[Bischofshofen]], durch das [[Fritztal]] nach [[Radstadt]] über den [[Radstädter Tauernpass]] in das [[Taurachtal|südliche Taurachtal]] und weiter über den [[Katschbergpass]] nach [[Kärnten]].
 
Sie führte von der [[Stadt Salzburg]] die [[Salzach]] flußaufwärts bis [[Bischofshofen]], durch das [[Fritztal]] nach [[Radstadt]] über den [[Radstädter Tauernpass]] in das [[Taurachtal|südliche Taurachtal]] und weiter über den [[Katschbergpass]] nach [[Kärnten]].
  
Es gab zeitweise Abweichungen von dieser Route wie beispielsweise zwischen der [[Römer]zeit und der [[Romanik]]. Da wurde nicht der Radstädter Tauernpass als [[Tauern]]übergang benutzt, sondern man wählte die Route von Radstadt über [[Forstau]] und [[Oberhüttensattel]] ins [[Weißpriachtal]] in den Lungau.  
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Es gab zeitweise Abweichungen von dieser Route wie beispielsweise zwischen der [[Römer]]zeit und der [[Mittelalter#Romanik|Romanik]]. Da wurde nicht der Radstädter Tauernpass als [[Tauern]]übergang benutzt, sondern man wählte die Route von Radstadt über [[Forstau]] und [[Oberhüttensattel]] ins [[Weißpriachtal]] in den Lungau.  
  
 
==Sonstiges==
 
==Sonstiges==

Version vom 4. August 2009, 17:53 Uhr

Als Untere Straße wurde die östlichere Tauernroute im Fernhandel früher bezeichnet.

Streckenführung

Sie führte von der Stadt Salzburg die Salzach flußaufwärts bis Bischofshofen, durch das Fritztal nach Radstadt über den Radstädter Tauernpass in das südliche Taurachtal und weiter über den Katschbergpass nach Kärnten.

Es gab zeitweise Abweichungen von dieser Route wie beispielsweise zwischen der Römerzeit und der Romanik. Da wurde nicht der Radstädter Tauernpass als Tauernübergang benutzt, sondern man wählte die Route von Radstadt über Forstau und Oberhüttensattel ins Weißpriachtal in den Lungau.

Sonstiges

Die Untere Straße konnte im Gegensatz der Oberen Straße auch mit Fuhrwerken passiert werden, weshalb sie für den Handel von größere Bedeutung war. Schon bald dienten Tauernhäuser entlang der Strecke als Unterkunft für Reisende.

Quelle

  • Salzburg Archiv, Band 25, 1998, Reisen im Lungau, Heinz Dopsch: Der Lungau: Salzburger Land im Süden der Tauern