Glemmtal: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geografie==
==Geografie==
Das Glemmtal liegt in den nordöstlichen [[Kitzbüheler Alpen]] und verläuft in West-Ost Richtung von der Grenze zu [[Nordtirol]] bis [[Maishofen]]. Es wird vom Oberlauf der [[Saalach]] durchzogen, die am Talschluss in einer Höhe von 1.940 [[m ü. A.]] aus mehreren Quellen am [[Saalkar]] entspringt. Verkehrstechnisch ist das Tal von der Ortschaft [[Lengau]] bis Maishofen durch die [[Glemmtal Landesstraße]] (L 111) erschlossen. Die Straße stellt die einzige Verbindung aus dem Glemmtal dar und ist durch ihre Murenanfälligkeit nach Unwettern oft unpassierbar.
Das Glemmtal liegt im [[Mittelpinzgau]] und verläuft in West-Ost Richtung von der Grenze zu [[Nordtirol]] bis [[Maishofen]]. Es wird vom Oberlauf der [[Saalach]] durchzogen, die am Talschluss in einer Höhe von 1.940 [[m ü. A.]] aus mehreren Quellen am [[Saalkar]] entspringt. Verkehrstechnisch ist das Tal von der Ortschaft [[Lengau]] bis Maishofen durch die [[Glemmtal Landesstraße]] (L 111) erschlossen. Die Straße stellt die einzige Verbindung aus dem Glemmtal dar und ist durch ihre Murenanfälligkeit nach Unwettern oft unpassierbar.
 
Die südlichen Seitentäler von Westen nach Osten: Vogelalmgraben, Schwarzachengraben, Löhnerbachtal, Exenbachtal und Kreuzlehengraben.
 
==Geologie==
Das Glemmtal befindet sich in der [[Zeller Furche]] der [[Mittelpinzgauer Senke]] und ist das einzige zur Gänze von den  [[Pinzgauer Grasberge]]n Längstal der [[Salzburger Schieferalpen]]. Es bildet somit einen Teil der [[Grauwackenzone]].  


==Gemeinden==
==Gemeinden==
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Haupteinnahmequelle für die Bewohner des Glemmtales ist der [[Fremdenverkehr]] und hier insbesondere der [[Wintertourismus]]. Seit Beginn des [[20. Jahrhundert]]s hat sich das Tal zu einem der wichtigsten Wintersportzentren Salzburgs entwickelt.  
Haupteinnahmequelle für die Bewohner des Glemmtales ist der [[Fremdenverkehr]] und hier insbesondere der [[Wintertourismus]]. Seit Beginn des [[20. Jahrhundert]]s hat sich das Tal zu einem der wichtigsten Wintersportzentren Salzburgs entwickelt.  


==Quelle==
==Quellen==
* ''Salzburg und seine Landschaften'', Erich Seefeldner, 1961, [[Verlag "Das Bergland-Buch"]]
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.g/g466580.htm Österreich Lexikon]
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.g/g466580.htm Österreich Lexikon]