Mathias Rumpler: Unterschied zwischen den Versionen

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==Leben==
==Leben==
Der Bayer Mathias Rumpler wurde am [[25. Mai]] [[1793]] zum Priester geweiht und später ''wirklicher fürsterzbischöflicher Konsistorialrat''. Seine am [[29. November]] [[1832]] erfolgte Ernennung zum Stiftsdechanten in [[Seekirchen]] wird als der Wiederbeginn des Kollegiatstifts angesehen. Kaiser [[Franz II./I.]] hatte dies per Dekret schon am [[12. Mai]] [[1832]] verfügt. Am [[28. Dezember]] des selben Jahres erließ der [[Erzbischof]] ein Reorganistationsstatut für das Stift.  
Der im salzburgischen "Rupertiwinkl" geborene Mathias Rumpler wurde am [[25. Mai]] [[1793]] zum Priester geweiht und später ''wirklicher fürsterzbischöflicher Konsistorialrat''. Seine am [[29. November]] [[1832]] erfolgte Ernennung zum Stiftsdechanten in [[Seekirchen]] wird als der Wiederbeginn des Kollegiatstifts angesehen. Kaiser [[Franz II./I.]] hatte dies per Dekret schon am [[12. Mai]] [[1832]] verfügt. Am [[28. Dezember]] des selben Jahres erließ der [[Erzbischof]] ein Reorganistationsstatut für das Stift.  


Bis zum [[27. März]] [[1833]] hatte Rumpler drei Kanoniker bestellt, sodass dieser Zeitpunkt als der offizielle Neubeginn des Kollegiatstift gilt. Rumpler hatte mit Auseinandersetzungen unter den Kanonikern zu kämpfen und musste sein Amt am [[15. August]] [[1840]] auf Grund "unheilbarer Geisteszerrüttung" zur Verfügung stellen. Er starb sechs Jahre später nachdem er kurz zuvor noch zum Jubelpriester ernannt worden war.  
Bis zum [[27. März]] [[1833]] hatte Rumpler drei Kanoniker bestellt, sodass dieser Zeitpunkt als der offizielle Neubeginn des Kollegiatstift gilt. Rumpler hatte mit Auseinandersetzungen unter den Kanonikern zu kämpfen und musste sein Amt am [[15. August]] [[1840]] auf Grund "unheilbarer Geisteszerrüttung" abgeben. Er starb sechs Jahre später nachdem er kurz zuvor noch zum Jubelpriester geworden war.
 
Rumpler war der erste Geschichtsschreiber über das salzburgisch-österreichische Bildungswesens, über das er grundlegende Werke verfasste. Sein schriftstellerisches Wirken war besonders durch seine volksbildnerischen Ambitionen getragenen. In seinen Arbeiten beschäftigte er sich mit theologischen, pädagogischen und historischen Themen.


Rumpler war der erste Geschichtsschreiber über das salzburgisch-österreichische Bildungswesens, über das er grundlegende Werke verfasste. Sein schriftstellerisches Wirken war besonders durch seine volksbildnerischen Ambitionen getragenen. In seinen Arbeiten beschäftigte er sich mit theologischen, pädagogischen und historischen Themen.
==Werke (Auswahl)==
==Werke (Auswahl)==
*Ueber den ersten Lese- und Schreib-Unterricht in Schulen, 1801
*Ueber den ersten Lese- und Schreib-Unterricht in Schulen, 1801