Elisabeth-Vorstadt: Unterschied zwischen den Versionen
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Das [[Bayrisches Platzl|Bayrische Platzl]] war eine Stelle in der heutigen Elisabeth-Vorstadt, die zur Zeit der [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] eine Freistätte der [[Bayern]]herzöge (und deren Gesandter) war. | Das [[Bayrisches Platzl|Bayrische Platzl]] war eine Stelle in der heutigen Elisabeth-Vorstadt, die zur Zeit der [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] eine Freistätte der [[Bayern]]herzöge (und deren Gesandter) war. | ||
[[Sylvester Oberberger]], der als "Schöpfer" des Stadtteils gilt, gründete [[1898]] ein Komitee für die Umbenennung des Vorortes. Zunächst wollte er erreichen, dass Froschheim anlässlich des fünfzigjährigen Regierungsjubiläums in ''Kaiser-Franz-Josef-Vorstadt'' umbenannt würde, dann wechselte er auf ''Kaiserin-Elisabeth-Vorstadt''. Nach tatkräftiger Unterstützung durch [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Franz Berger]] beschloss der [[Salzburger Gemeinderat]] am [[12. Juli]] [[1901]] die Umbenennung Froschheims in „Elisabeth-Vorstadt“. | |||
Der Stadtteil soll nach Angaben von [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] kurz nach dem Zweiten Weltkrieg (offensichtlich als Zeichen der demonstrativen Loslösung von monarchischen Vorbildern) wieder in ''Froschheim'' umbenannt worden sein (Quellenangaben dazu lassen sich nicht belegen; der Österreichische Amtskalender nennt einzig den Stadtteil Elisabeth-Vorstadt, womit eine offizielle Rückbenennung ausgeschlossen werden kann). | Der Stadtteil soll nach Angaben von [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] kurz nach dem Zweiten Weltkrieg (offensichtlich als Zeichen der demonstrativen Loslösung von monarchischen Vorbildern) wieder in ''Froschheim'' umbenannt worden sein (Quellenangaben dazu lassen sich nicht belegen; der Österreichische Amtskalender nennt einzig den Stadtteil Elisabeth-Vorstadt, womit eine offizielle Rückbenennung ausgeschlossen werden kann). | ||