Ungarischer Krieg: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Zuge des Krieges wurden viele Salzburger Orte nördlich des [[Pass Lueg|Passes Lueg]] von kaiserlichen Truppen besetzt. Die [[Bürger der Stadt Salzburg]] stellten sich auf die Seite des Kaisers, der ihnen im Salzburger [[Ratsbrief]] ([[1481]]) besondere Rechte zugestand, die von den Fürsterzbischöfen wiederholt verwehrt worden waren.
Im Zuge des Krieges wurden viele Salzburger Orte nördlich des [[Pass Lueg|Passes Lueg]] von kaiserlichen Truppen besetzt. Die [[Bürger der Stadt Salzburg]] stellten sich auf die Seite des Kaisers, der ihnen im Salzburger [[Ratsbrief]] ([[1481]]) besondere Rechte zugestand, die von den Fürsterzbischöfen wiederholt verwehrt worden waren.


Lange Zeit war freilich das Kriegsglück auf der Seite der Ungarn, wenngleich sie Salzburg nicht schützen konnten und auch der [[Lungau]] zeitweise zum Kriegsschauplatz wurde. Im Jahr 1490 aber starb Matthias Corvinus, wodurch sich das Blatt zugunsten der Habsburger wendete. Der zwischen Österreich und Ungarn am [[7. November]] [[1490]] in Pressburg geschlossene Friede bedeutete für das Fürsterzbistum Salzburg den endgültigen Verlust von Pettau und Rann.
Lange Zeit war freilich das Kriegsglück auf der Seite der Ungarn, wenngleich sie Salzburg nicht schützen konnten und auch der [[Lungau]] zeitweise zum Kriegsschauplatz wurde. So verlor [[Christoph Ebran von Wildenberg]] am [[2. Februar]] 1480 eine Schlacht im Lungau. Im Jahr 1490 aber starb Matthias Corvinus, wodurch sich das Blatt zugunsten der Habsburger wendete. Der zwischen Österreich und Ungarn am [[7. November]] [[1490]] in Pressburg geschlossene Friede bedeutete für das Fürsterzbistum Salzburg den endgültigen Verlust von Pettau und Rann.


==Literatur==
==Literatur==