Theater Thalgau: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Um 1950 mussten sowohl die "Katholische Jugendbühne" wie auch das Ensemble "D' Wartenfelser" ihre Herbergsstätten in den Thalgauer Gasthäusern verlassen. Eine Zeit des Auseinanderfallens der Gemeinschaft und des Verlustes der Dorfkultur war angebrochen. | ||
| + | Das Jahr 1952 beendete jedoch das Schweigen des Theaters und weckte mit der Gründung der Spielgemeinschaft neue Hoffnungen im Dorf. Die große Stunde des Mutes zu einem Freilichttheater ließ alle Niederschläge vergessen, eine Idee war geboren und alle halfen mit, sie zu verwirklichen. Das Kulturgut "Laienspieltheater" in Thalgau wurde ohne Vereinskonstitution und Mitgliedschaft mit dem Grundsatz "wir wollen sein einig Volk von Brüdern" ins Leben gerufen. Die gesetzliche Basis war in den Statuen des Heimatvereines "D' Wartenfelser" festgelegt, die Seele der Verwirklichung fand sich im Lehrer Balthasar Iglhauser. | ||
| + | Das große Ensemblebild 1953 mit über 100 Laienspielern zum 30jährigen Gründungsfest des Thalgauer Trachtenvereines "D' Wartenfelser" spiegelt eindrucksvoll das gewählte Motto der Spielgemeinschaft wider: "Theater aus dem Volk - Theater für das Volk." | ||
| + | Acht historische Geschichtsbilder, von den Glaubensboten 788 über die Pestzeit 1616 bis zu einer Bauernhochzeit 1820 in Thalgau, wurden von der ganzen Dorfgemeinschaft gespielt. Über 2500 Besucher gestalteten die vier Aufführungen zu einem überwältigenden Ereignis, Salzburgs Zeitungen berichteten von .".. einem Erfolg der Einigkeit und Heimatliebe." | ||
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Version vom 25. April 2009, 20:15 Uhr
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Die Freilichtspiele Thalgau bringen in Thalgau Laienschauspiele zur Aufführung.
1953 Der Beginn der Freilichtspiele Thalgau
Bericht von der ersten Aufführung:
1953 - „1000 Jahre Geschichte Thalgau“
Um 1950 mussten sowohl die "Katholische Jugendbühne" wie auch das Ensemble "D' Wartenfelser" ihre Herbergsstätten in den Thalgauer Gasthäusern verlassen. Eine Zeit des Auseinanderfallens der Gemeinschaft und des Verlustes der Dorfkultur war angebrochen. Das Jahr 1952 beendete jedoch das Schweigen des Theaters und weckte mit der Gründung der Spielgemeinschaft neue Hoffnungen im Dorf. Die große Stunde des Mutes zu einem Freilichttheater ließ alle Niederschläge vergessen, eine Idee war geboren und alle halfen mit, sie zu verwirklichen. Das Kulturgut "Laienspieltheater" in Thalgau wurde ohne Vereinskonstitution und Mitgliedschaft mit dem Grundsatz "wir wollen sein einig Volk von Brüdern" ins Leben gerufen. Die gesetzliche Basis war in den Statuen des Heimatvereines "D' Wartenfelser" festgelegt, die Seele der Verwirklichung fand sich im Lehrer Balthasar Iglhauser. Das große Ensemblebild 1953 mit über 100 Laienspielern zum 30jährigen Gründungsfest des Thalgauer Trachtenvereines "D' Wartenfelser" spiegelt eindrucksvoll das gewählte Motto der Spielgemeinschaft wider: "Theater aus dem Volk - Theater für das Volk." Acht historische Geschichtsbilder, von den Glaubensboten 788 über die Pestzeit 1616 bis zu einer Bauernhochzeit 1820 in Thalgau, wurden von der ganzen Dorfgemeinschaft gespielt. Über 2500 Besucher gestalteten die vier Aufführungen zu einem überwältigenden Ereignis, Salzburgs Zeitungen berichteten von .".. einem Erfolg der Einigkeit und Heimatliebe."