Wappen der Grafen Lodron: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Den "Brezelschweifknoten", den "Liebensknoten" genauer an Hand von Quellen verifiziert und beschrieben)
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[[Datei:Wappen von Paris Graf von Lodron Hoher Stock Torbogen Festung Hohensalzburg.jpg|thumb| ''Löwe, schreitend, mit Brezelschweif'', 1620 <br/> [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von [[Paris Graf von Lodron]] über dem westlichen Tor zum [[Hoher Stock (Festung Hohensalzburg)|Hohen Stock]]]]
 
[[Datei:Wappen von Paris Graf von Lodron Hoher Stock Torbogen Festung Hohensalzburg.jpg|thumb| ''Löwe, schreitend, mit Brezelschweif'', 1620 <br/> [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von [[Paris Graf von Lodron]] über dem westlichen Tor zum [[Hoher Stock (Festung Hohensalzburg)|Hohen Stock]]]]
Der '''Wappen''' der Familie [[Lodron]] zeigt einen Löwe (heraldisch: gelöwter Leopard) mit dem Brezelschweif. Es ist auch das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]].  
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Der '''Wappen''' der Familie [[Lodron]] zeigt einen Löwe (heraldisch: gelöwter Leopard) mit einem ''Brezelschweif''. Es ist auch das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]].  
  
Das Wappen ist in Salzburg an [[Befestigung der Stadt Salzburg|Wehrmauern]] häufig zu finden Auch auf kirchlichen Bauten (in der Stadt Salzburg: [[Loretokloster der Kapuzinerinnen|Loreto]], [[Dom]]) findet sich das Wappen.
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Dieses Wappen ist in der [[Stadt Salzburg]] an [[Befestigung der Stadt Salzburg|Wehrmauern]] häufig zu finden, auch an kirchlichen Bauten wie bespielsweise am [[Loretokloster der Kapuzinerinnen] oder dem [[Salzburger Dom]].
  
 
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Das Wappen der Familie Lodron (Seitenlinie Laterano) zeigt auf dem Schild im roten Feld einen silbernen Löwen (heraldisch: gelöwter Leopard), seit babylonischer Zeit ein Herrschaftssymbol, der aufgerichtet auf seinen Hinterenbeinen schreitend und die Vorderbeine höher bzw, weniger hoch erhebend, seinen Kopf zum Betrachter wendet. Der charakteristische Schwanz (Schweif) war ursprünglich ein sehr langer Doppelschwanz, dessen s-förmig schwingende Enden je nach Abbildung bereits entfernt einer Breze ähnelten.
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Das Wappen der Familie Lodron (Seitenlinie Laterano) zeigt auf dem Schild im roten Feld einen silbernen Löwen (heraldisch: gelöwter Leopard), seit babylonischer Zeit ein Herrschaftssymbol, der aufgerichtet auf seinen Hinterbeinen schreitend und die Vorderbeine höher, weniger hoch erhebend, seinen Kopf zum Betrachter wendet. Der charakteristische Schwanz (Schweif) war ursprünglich ein sehr langer Doppelschwanz, dessen s-förmig schwingende Enden je nach Abbildung bereits entfernt einer Breze ähnelten.
  
Unter Paris Graf von Lodron, der [[1618]] zum Fürsterzbischof gewählt wurde, und unter dem künstlerischen Einfluss des [[Barock]]s wird der Löwe mit einen Schweif dargestellt, der auch als Achterknoten (Schlaufe<ref>[https://www.google.at/search?q=Achterknoten&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwig5qffmrPeAhVC3qQKHZXtBIIQ_AUIDigB&biw=1600&bih=754#imgrc=-DW1jMI8KQSngM: www.google.at/Achterknoten]</ref>) interpretierbar ist.
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Unter Paris Graf von Lodron, der [[1618]] zum Fürsterzbischof gewählt wurde, und unter dem künstlerischen Einfluss des [[Barock]]s wird der Löwe mit einen Schweif dargestellt, der auch als Achterknoten (Schlaufe) interpretierbar ist. Der mit einem dreimal ineinander geschlungene Schweif in Form eines Liebesknoten wird auch in mancher Literatur betonte nachlässig als ''Löwe mit dem Bretzelschweif''bezeichnet.<ref>[https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Bauherr/s-z/Salzburg_Paris_Lodron.html Quelle mit dem Wort "Liebesknoten"], auch ''Liebesseil'' siehe {{wikipedia-de|Liebesseil|Seilseil}} und in dieser Funktion auch ähnlich dem Lodronschen Knoten in der italienischen Heraldik des Hauses Savoyen verwendet worden</ref>).
Der ineinander geschlungene Brezelschweif symbolisiert einen "Liebesknoten" <ref>[https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Bauherr/s-z/Salzburg_Paris_Lodron.html]</ref>). Seither wird der Lodronsche Wappenlöwe allgemein als "Löwe mit dem Brezelschweif" bezeichnet.  
 
  
 
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* [http://www.praelat-holboeck.at/Thematische%20Predigten%20und%20geistliche%20Betrachtungen/Der%20Lowe%20mit%20dem%20Brezelschweif.html Dilexit Ecclesiam, von Prälat Dr. Ferdinand Holböck]
 
* [http://www.praelat-holboeck.at/Thematische%20Predigten%20und%20geistliche%20Betrachtungen/Der%20Lowe%20mit%20dem%20Brezelschweif.html Dilexit Ecclesiam, von Prälat Dr. Ferdinand Holböck]
  
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[[Kategorie:Wappen]]
 
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[[Kategorie:Geschichte]]
 
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Version vom 18. Januar 2019, 10:48 Uhr

Der Wappen der Familie Lodron zeigt einen Löwe (heraldisch: gelöwter Leopard) mit einem Brezelschweif. Es ist auch das Wappen von Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron.

Allgemeines

Dieses Wappen ist in der Stadt Salzburg an Wehrmauern häufig zu finden, auch an kirchlichen Bauten wie bespielsweise am [[Loretokloster der Kapuzinerinnen] oder dem Salzburger Dom.

Beschreibung

Das Wappen der Familie Lodron (Seitenlinie Laterano) zeigt auf dem Schild im roten Feld einen silbernen Löwen (heraldisch: gelöwter Leopard), seit babylonischer Zeit ein Herrschaftssymbol, der aufgerichtet auf seinen Hinterbeinen schreitend und die Vorderbeine höher, weniger hoch erhebend, seinen Kopf zum Betrachter wendet. Der charakteristische Schwanz (Schweif) war ursprünglich ein sehr langer Doppelschwanz, dessen s-förmig schwingende Enden je nach Abbildung bereits entfernt einer Breze ähnelten.

Unter Paris Graf von Lodron, der 1618 zum Fürsterzbischof gewählt wurde, und unter dem künstlerischen Einfluss des Barocks wird der Löwe mit einen Schweif dargestellt, der auch als Achterknoten (Schlaufe) interpretierbar ist. Der mit einem dreimal ineinander geschlungene Schweif in Form eines Liebesknoten wird auch in mancher Literatur betonte nachlässig als Löwe mit dem Bretzelschweifbezeichnet.[1]).

Weitere Beispiele

Löwe in Gmünd (Kärnten

Wappen-Löwen mit einem Brezelschweif wurden auch von anderen Fürsten gelegentlich verwendet, z.B. im Prunkwappen an der Alten Residenz von Franz Anton Fürst Harrach des Jahres 1710.

Die beiden Löwen im Neuen Schloss in Gmünd in Kärnten standen bis 1840 im Mirabellgarten in Salzburg.

Quellen

Fußnote

  1. Quelle mit dem Wort "Liebesknoten", auch Liebesseil siehe Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Seilseil" und in dieser Funktion auch ähnlich dem Lodronschen Knoten in der italienischen Heraldik des Hauses Savoyen verwendet worden