Bad Gastein: Unterschied zwischen den Versionen

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::Der mehrstöckige Brunnen gilt als erster Gusseisenbrunnen Europas und wurde auf der Pariser Weltausstellung von [[1878]] als Sensation gepriesen. [[Kaiser Franz Joseph I.]] schenkte ihn [[1881]] der Gemeinde Bad Gastein und ließ ihn vor dem heutigen [[Kurhaus Rader]] im Ortszentrum von [[Alt-Böckstein]] aufstellen. [[1984 ]] wurde der Brunnen restauriert und erstrahlt seither wieder im alten Glanz.  
 
 
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::Die im Zuge des Eisenbahnbaus zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s freigelegten drei Gletschermühlen befinden sich beim Poserplatz, an der [[Gasteiner Straße]] oberhalb des ehemaligen Hotel Söntgens und direkt im Ortszentrum hinter der Parkgarage.  
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Version vom 18. März 2009, 09:33 Uhr

Karte
Karte 5640.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau (KFZ)
Fläche: 170,6 km²
Geografische Koordinaten: 47° 48' N, 13° 02' O
Höhe: 1.002 m ü. A.
Einwohner: 5.838 (Volkszählung 2001)
Postleitzahl: 5640
Vorwahl: 0 64 34
Gemeindekennziffer: 50 403
Gliederung Gemeindegebiet: 3 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: Kaiser-Franz-Josef-Straße 1
5640 Bad Gastein
Offizielle Website: bad-gastein.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Steinbauer(ÖVP)
Gemeinderat (2009): 25 Mitglieder:
11 ÖVP,
8 SPÖ,
1 ULB,
1 FPÖ

Bad Gastein ist eine Ortsgemeinde im Pongau.

Der berühmte und vielbesuchte (Welt-)Kurort liegt im Süden des Salzburger Landes auf einer Anhöhe im Gasteinertal. Seinen besonderen Reiz verdankt das ehemals schwer zugängliche Gebirgsdorf den aus der "Belle Époque" stammenden Hotelpalästen, die dem Ort ein großstädtisches Flair inmitten einer wunderbaren, pittoresken und spektakulären Gebirgskulisse verleihen.

Geografische Lage

Gliederung

Die politische Gemeinde Bad Gastein besteht aus den dei Katastralgemeinden Badgastein, Böckstein und Remsach, wobei nach Fläche und Einwohner gerechnete Böckstein die größte Katastralgemeinde darstellt.

Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortschaften unterteilt:

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bereitet der Gemeinde der vorschreitende Verfall einiger Denkmal geschützter Objekte im Zentrum der Gemeinde große Sorgen, die von Franz Duval erworben wurden. Entgegen der Zusagen von Duval, diese zu revitalisieren, ist bis 2009 noch nichts geschehen und die Gebäude befinden sich teilweise in bereits sehr schlechtem Zustand.

Museen

Bauwerke

Die Nikolauskirche gilt als ältestes unverändertes Bauwerk des gesamten Gasteinertals und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Als reine "Knappenkirche" erbaut war sie nie Pfarrkirche, besitzt aber in ihrem Inneren eine kunsthistorisch wertvolle, spätgotische Freskenreihe und stellt ein im Land Salzburg einzigartiges architektonisches Juwel mittelalterlicher Baukunst dar.
Das Grand Hotel de l´Europe liegt im Zentrum von Bad Gastein an der Kaiser-Franz-Josef-Straße. Es wurde in den Jahren von 1906 bis 1909 nach Plänen des Linzer Dombaumeister Mathäus Schlager errichtet und gehörte einst zu den größten und modernsten Hotels der österreichisch-ungarischen Monarchie. Im Laufe der Geschichte logierten in dem prunkvollen Hotelkomplex Staatsoberhäupter, Mitglieder verschiedener Königsfamilien und sonstige Größen der Gesellschaft. Im prunkvoll ausgestatteten Erdgeschoss befindet sich das von der Casino Austria AG betriebene Casino Bad Gastein, in den neun Stockwerken darüber wurden Mitte der 1990er Jahre Ferienappartements eingerichtet.
Der mehrstöckige Brunnen gilt als erster Gusseisenbrunnen Europas und wurde auf der Pariser Weltausstellung von 1878 als Sensation gepriesen. Kaiser Franz Joseph I. schenkte ihn 1881 der Gemeinde Bad Gastein und ließ ihn vor dem heutigen Kurhaus Rader im Ortszentrum von Alt-Böckstein aufstellen. 1984 wurde der Brunnen restauriert und erstrahlt seither wieder im alten Glanz.

Naturdenkmäler

Die drei Wasserfälle verfügen gemeinsam über eine Fallhöhe von 341 m. Der Obere und der Untere Wasserfall liegen ihren Namen entsprechend knapp oberhalb bzw. unterhalb des Ortszentrums, wobei vor allem der Untere Wasserfall von der ehemaligen Grabenbäckerquelle oder dem Kraftwerk aus bewundert, ein beeindruckendes Erlebnis darstellt.
Der eigentlich als „Gasteiner Wasserfall“ verstandene Mittlere Wasserfall trennt das Ortszentrum in zwei, durch die 1840 erbaute Wasserfallbrücke verbundene Teile. Er wird seit jeher als das Wahrzeichen Gasteins bezeichnet und ist beliebtes Motiv vieler Postkarten und Urlaubsbilder.
Die im Zuge des Eisenbahnbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts freigelegten drei Gletschermühlen befinden sich beim Poserplatz, an der Gasteiner Straße oberhalb des ehemaligen Hotel Söntgens und direkt im Ortszentrum hinter der Parkgarage.

Sport

Im Februar 1958 war Bad Gastein Austragungsort der Alpinen Ski-WM.

Seit 2007 ist der Damen Tenniszirkus mit den Gastein Ladies Open im Juli zu Gast.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Söhne und Töchter der Gemeinde

Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde

Vereine

Bildgalerie

Literatur

  • Fritz Gruber: Das alte Gastein (Bildband mit ausführlichen Texten), 1993
  • Fritz Gruber: Altböckstein und die Jüngere Geschichte der Tauerngoldproduktion. (= Böcksteiner Montana; 1). 2., erweiterte Auflage 2005
  • Laurenz Krisch: Der Bad Gasteiner Karl Heinrich Waggerl. Gasteiner Museum, Bad Gastein 1996, 32 Seiten
  • Laurenz Krisch: Angelo Comini, der bedeutendste Baumeister in der Geschichte Bad Gasteins. Gasteiner Museum, Bad Gastein 1997, 48 Seiten
  • Laurenz Krisch: Der Salzburger Architekt Josef Wessicken und sein Wirken in Bad Gastein. Gasteiner Museum, Bad Gastein 2004, 48 Seiten
  • Laurenz Krisch: Der Bad Gasteiner Baumeister Franz Xaver Franzmair und seine Architekten. Gasteiner Museum, Bad Gastein 2005, 64 Seiten
  • Heinrich Zimburg: Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tales. Braumüller, Wien 1948, 384 Seiten mit 66 Abbildungen.


Weblinks

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