Franz Karl-Gehbrücke: Unterschied zwischen den Versionen
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Ähnlich wie beim [[Makartsteg]] und beim [[Mozartsteg]] befand sich neben dem Steg ein Mauteinnehmerhäuschen, wo die Brückenbenützer einen Kreuzer zu entrichten hatten. Die [[Brückenmaut]] wurde bis [[1898]] eingehoben. Noch bis in die [[1980er]] Jahre wurde der Müllner Steg von älteren Müllnern und Salzburgern als "Kreuzern-Steg" bezeichnet. | Ähnlich wie beim [[Makartsteg]] und beim [[Mozartsteg]] befand sich neben dem Steg ein Mauteinnehmerhäuschen, wo die Brückenbenützer einen Kreuzer zu entrichten hatten. Die [[Brückenmaut]] wurde bis [[1898]] eingehoben. Noch bis in die [[1980er]] Jahre wurde der Müllner Steg von älteren Müllnern und Salzburgern als "Kreuzern-Steg" bezeichnet. | ||
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Version vom 30. Juli 2009, 19:10 Uhr
Der Müllner Steg ist eine Fußbrücke, die den Stadtteil Mülln mit der Neustadt verbindet.
Geschichte
Am 11. Mai 1669 zuerst als provisorischer hölzerner Steg errichtet. Damals wurde auch die Steinstiege zum Kai hinunter errichtet. Der folgende dauerhafte Steg mit zwei steinernen Pfeilern wurde am 15. September 1878 unter dem damaligen Namen Franz-Carl-Gehbrücke eröffnet. Sie ist nach dem Vater von Kaiser Franz Joseph I. benannt und wurde vom Erzherzog-Franz-Carl-Gehbrücken-Verein erbaut.
Ähnlich wie beim Makartsteg und beim Mozartsteg befand sich neben dem Steg ein Mauteinnehmerhäuschen, wo die Brückenbenützer einen Kreuzer zu entrichten hatten. Die Brückenmaut wurde bis 1898 eingehoben. Noch bis in die 1980er Jahre wurde der Müllner Steg von älteren Müllnern und Salzburgern als "Kreuzern-Steg" bezeichnet.
Zunächst am 8. Juli 1945 wegen Baufälligkeit gesperrt, war er ab 4. August nach der provisorischen Instandsetzung wieder begehbar. Er wurde beim Bombenangriff am 25. April schwer beschädigt.
Die heutige Brücke wurde anstelle der baufällig gewordenen Vorläuferbrücke 2000 errichtet.
Quellen
- Salzburgwiki-Artikel über Mülln
- Salzburg Archiv Band 22, Schriftenreihe des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte, Der Müllner Brückenstreit von Thomas Weidenholzer
- Brettenthaler, Josef: Salzburgs Synchronik, Verlag Alfred Winter, 2002, ISBN 3-85380-055-6