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| | == Geografie == | | == Geografie == |
| − | Der Ortskern liegt auf einer Seehöhe von 746 m ü. NN. Der niedrigste Punkt ist am Ufer des [[Hintersee (See)|Hintersees]] auf 688 m ü. NN., die höchste Erhebung ist das ''Gennerhorn'' mit 1.735 m ü. NN.. Hausberg ist der 1.249 m ü. NN. hohe ''Feichtenstein'', der mit seiner mächtigen Felswand weithin zu sehen ist. | + | Der Ortskern liegt auf einer Seehöhe von 746 [[m ü. A.]] Der niedrigste Punkt ist am Ufer des [[Hintersee (See)|Hintersees]] auf 688 [[m ü. A.]], die höchste Erhebung ist das ''Gennerhorn'' mit 1.735 [[m ü. A.]]. Hausberg ist der 1.249 [[m ü. A.]] hohe ''Feichtenstein'', der mit seiner mächtigen Felswand weithin zu sehen ist. |
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| | Hintersee teilt sich seit [[1920]] in zwei Katastralgemeinden: [[Lämmerbach]] und Hintersee. Weiter Ortsteile sind [[Oberasch]], Leiten, [[Mühlviertel]] und Bärnau. | | Hintersee teilt sich seit [[1920]] in zwei Katastralgemeinden: [[Lämmerbach]] und Hintersee. Weiter Ortsteile sind [[Oberasch]], Leiten, [[Mühlviertel]] und Bärnau. |
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| | Nicht belegbar ist, ob Hintersee in Bauernkriege verwickelt war. Es gibt Aufzeichnung wonach zwar die Pflegschaft Wartenfels in den [[Bauernkriege (Überblick)|Bauernkrieg]] [[1526]] involviert war, es kommen aber keine Namen von Hinterseern vor. | | Nicht belegbar ist, ob Hintersee in Bauernkriege verwickelt war. Es gibt Aufzeichnung wonach zwar die Pflegschaft Wartenfels in den [[Bauernkriege (Überblick)|Bauernkrieg]] [[1526]] involviert war, es kommen aber keine Namen von Hinterseern vor. |
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| − | Auch ob die Pestepidemie von [[1628]], die sich in ganz Faistenau ausbreitete, nach Hintersee überschwappte ist nicht belegbar. Durch die hart und fleißig arbeitenden Bauern waren auch Hungersnöte eine Seltenheit. In den Jahren [[1740]] - [[1744|44]] gab es aber witterungsbedingt Missernten, das Brot wurde damals aus Kleie und Sägespänen gebacken. | + | Auch ob die Pestepidemie von [[1628]], die sich in ganz Faistenau ausbreitete, nach Hintersee überschwappte ist nicht belegbar. Durch die hart und fleißig arbeitenden Bauern waren auch Hungersnöte eine Seltenheit. In den Jahren [[1740]] - [[1744|44]] gab es aber witterungsbedingt Missernten, das Brot wurde damals aus Kleie und Sägespänen gebacken. |
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| | === Kriegs- und Notzeiten === | | === Kriegs- und Notzeiten === |
| | Als [[1914]] der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] ausbrach mussten auch viele Hinterseer Männer einrücken. Die Meisten wurden in Oberitalien eingesetzt. Von den insgesamt 49.000 aus Salzburg mobilisierten Soldaten fielen 6.000, davon waren 11 aus Hintersee. | | Als [[1914]] der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] ausbrach mussten auch viele Hinterseer Männer einrücken. Die Meisten wurden in Oberitalien eingesetzt. Von den insgesamt 49.000 aus Salzburg mobilisierten Soldaten fielen 6.000, davon waren 11 aus Hintersee. |