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Die Fische kamen aus den umliegenden Seen und Flüssen, aber auch von den [[Lieferinger Fischer]]n. | Die Fische kamen aus den umliegenden Seen und Flüssen, aber auch von den [[Lieferinger Fischer]]n. | ||
Version vom 28. Februar 2009, 17:47 Uhr
Der Salzburger Fischmarkt-Neptunsbrunnen war ursprünglich am Hagenauerplatz an der Getreidegasse gegenüber von Mozarts Geburtshaus, vor dem von 599 bis 1641 Fisch verkauft wurde.
Geschichte
Die Brunnenfigur stellt einen wilden Mann[1] dar, der das Stadtwappen trägt. 1641 wurde der Fischmarkt samt Brunnen vor die "Alten Thürnitz" an den Gries (heute Ferdinand-Hanusch-Platz) verlegt. Als die Thürnitz abgerissen wurde, verlegte man 1872 den Fischmarkt samt Brunnen abermals auf den Hagenauerplatz, später zur alten Reitschule, wo heute das Bühnenhaus des alten Festspielhauses steht. Der Fischbrunnen wanderte stets mit, blieb aber, als 1925 der Fischmarkt erneut verlegt wurde, gegenüber dem Festspielhaus am Max-Reinhardt-Platz stehen. 1937 wurde er an den Rand des Furtwänglerparks versetzt. Dabei wurden die marmornen Kalter, Stufen und Bassins entfernt[2].
Die Fische kamen aus den umliegenden Seen und Flüssen, aber auch von den Lieferinger Fischern.
Fußnote
- ↑ ob ein Zusammenhang mit dem Gasthaus zum wilden Mann besteht, ist unklar
- ↑ Quelle Buch Salzburger Fotografien 1880 - 1918
Quelle
Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974