Baldi & Würthle: Unterschied zwischen den Versionen
K (erg) |
K |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''{{PAGENAME}}''' war eine Firma, die vom Salzburger Kunsthändler und Fotografen [[Gregor Baldi]] und dem Fotografen [[Karl Friedrich Würthle]] von [[1860]] bis [[1874]] bestand. | '''{{PAGENAME}}''' war eine Firma, die vom Salzburger Kunsthändler und Fotografen [[Gregor Baldi]] und dem Fotografen [[Karl Friedrich Würthle]] von [[1860]] bis [[1874]] bestand. | ||
| − | Das Atelier dieser Firma war in Salzburg-[[Riedenburg]] Nr. 17 in der [[Villa Baldi]] untergebracht. Die Firma | + | Das Atelier dieser Firma war in Salzburg-[[Riedenburg]] Nr. 17 in der [[Villa Baldi]] untergebracht. Die Firma Baldi & Würthle war bald für die Landschaftsfotografie sehr bekannt. [[1866]] übersiedelte dann die Firma in die [[Schwarzstraße]] Nr. 9. Dort richtete man die chemischen Labors, die Dunkelkammer und das Retuschierzimmer ein. Die noch im selben Jahr veröffentlichten ''pantoscopischen Aufnahmen'', Aufnahmen mit Weitwinkelobjektiv, von der Stadt Salzburg, erregten große Aufmerksamkeit. So blieb der geschäftliche Erfolg nicht aus und [[1867]] stellte das Unternehmen landschaftliche Aufnahmen bei der Weltausstellung in Paris, Frankreich, aus. |
Kaiser Napoleon III. erhielt von [[Kaiser Franz Joseph I.]] von Österreich am [[18. August]] [[1867]] als Gastgeschenk eine Fotomappe des Unternehmens. | Kaiser Napoleon III. erhielt von [[Kaiser Franz Joseph I.]] von Österreich am [[18. August]] [[1867]] als Gastgeschenk eine Fotomappe des Unternehmens. | ||
Version vom 17. Februar 2009, 10:39 Uhr
Baldi & Würthle war eine Firma, die vom Salzburger Kunsthändler und Fotografen Gregor Baldi und dem Fotografen Karl Friedrich Würthle von 1860 bis 1874 bestand.
Das Atelier dieser Firma war in Salzburg-Riedenburg Nr. 17 in der Villa Baldi untergebracht. Die Firma Baldi & Würthle war bald für die Landschaftsfotografie sehr bekannt. 1866 übersiedelte dann die Firma in die Schwarzstraße Nr. 9. Dort richtete man die chemischen Labors, die Dunkelkammer und das Retuschierzimmer ein. Die noch im selben Jahr veröffentlichten pantoscopischen Aufnahmen, Aufnahmen mit Weitwinkelobjektiv, von der Stadt Salzburg, erregten große Aufmerksamkeit. So blieb der geschäftliche Erfolg nicht aus und 1867 stellte das Unternehmen landschaftliche Aufnahmen bei der Weltausstellung in Paris, Frankreich, aus.
Kaiser Napoleon III. erhielt von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich am 18. August 1867 als Gastgeschenk eine Fotomappe des Unternehmens.
Doch dann kam es 1872 zu Differenzen zwischen Baldi und Würthle, die zur Trennung 1874 führten. Der Schwager Würthles, der Chemiker Hermann Spinnhirn, trat in die Firma ein und man nannte sich forthin Würthle & Spinnhirn.
Quellen
- Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918, Salzburger Museum Carolino Augusteum, Wolfram Morath (Herausgeber), 2000, ISBN 3-901014-68-3
- Karl Friedrich Würthle