Grasmayr-Villa: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Grasmayr-Villa Mönchsberg Pulverstampf Feldherrnhügel 01.jpg|thumb|Grasmayr-Villa | [[Datei:Grasmayr-Villa Mönchsberg Pulverstampf Feldherrnhügel 01.jpg|thumb|Grasmayr-Villa]] | ||
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[[Datei:Grasmayr-Villa Mönchsberg 01.jpg|thumb|Der Aussichtsturm der Grasmayr-Villa]] | [[Datei:Grasmayr-Villa Mönchsberg 01.jpg|thumb|Der Aussichtsturm der Grasmayr-Villa]] | ||
Die '''Grasmayr-Villa''' (ursprünglich Hoferburg genannt, aber auch Arnoldsschlössl oder Endresvilla) ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes Gebäude]] | Die '''Grasmayr-Villa''' (ursprünglich Hoferburg genannt, aber auch Arnoldsschlössl oder Endresvilla) ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes Gebäude]] südlich der [[Karolinenhöhe]] am [[Mönchsberg]] in [[Salzburg]] mit Adresse Mönchsberg 18. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
[[ | Einst stand hier eine der von mehreren [[Pulverstampf (Mönchsberg)|Pulverstampf]]-Mühlen am Mönchsberg, die Schießpulver herstellten. Dann erwarb Domvikar Johann [[Baptist Hofer]] erwarb [[1656]] das Gelände und nutzte es als Garten. [[1664]] erhielt er vom [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]] dazu noch ein kleines Grundstück, für das er die Erlaubnis erhielt, ein hölzernes Sommerhäusl mit einem Rauchfang aufzurichten. | ||
Bald aber baute er dieses zu einem richtigen Haus aus, wofür er Erbrechtszins zu zahlen hatte. Nach dem Tode des Domvikars wurde das Gütl „Hoferburg“ am [[11. März]] [[1678]] der Katharina Eggl übergeben. Im Laufe der Zeit hatte das Gut verschiedene Besitzer, die rasch wechselten. Am [[27. Februar]] [[1831]] brannte das Gut wegen Brandstiftung ab, nachdem schon zwei Tage vorher ein nicht voll ausgebrochener [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] gelegt wurde und zwei Kühe erstickten. | Bald aber baute er dieses zu einem richtigen Haus aus, wofür er Erbrechtszins zu zahlen hatte. Nach dem Tode des Domvikars wurde das Gütl „Hoferburg“ am [[11. März]] [[1678]] der Katharina Eggl übergeben. Im Laufe der Zeit hatte das Gut verschiedene Besitzer, die rasch wechselten. Am [[27. Februar]] [[1831]] brannte das Gut wegen Brandstiftung ab, nachdem schon zwei Tage vorher ein nicht voll ausgebrochener [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] gelegt wurde und zwei Kühe erstickten. | ||
[[1865]] kaufte der englische Landschaftsmaler M. Georg Gaskell das Gut und benutzte es als Sommervilla. Er ließ das Haus [[1868]] im englischen Villenstil umbauen. | [[1865]] kaufte der englische Landschaftsmaler M. [[Georg Gaskell]] das Gut und benutzte es als Sommervilla. Er ließ das Haus [[1868]] im englischen Villenstil umbauen und eine große Terrasse errichten. Am Mauerwerk dieser Terrasse, das aus Abbruchmaterial von [[Paris Graf von Lodron|Lodronschen]] Festungs- oder Stadtmauerbauten stammte und in der Stadt käuflich erwerbbar war, brachte er ein ebenso gekauftes Wappen des Grafen von Lodron an. | ||
Dann erwarb [[Josef Achleitner]], bevor es [[1915]] der Schriftsteller und Volksschullehrer [[Alois Grasmayr]] kaufte. [[1930]] erfolgten verschiedene Anbauten und der Neubau eines Aussichtsrums. Das Haus befindet sich noch heute im Besitz der Familie Grasmayr. | |||
In der Villa wohnte der Kunsthistoriker und Pädagoge [[Ludwig Prähauser]]. Im Haus lebte auch seit 1933 [[Eduard Bäumer]], Maler und Lehrer an der Wiener Akademie für Angewandte Kunst, nachdem er vor den [[Nationalsozialisten]] aus [[Deutschland]] flüchten musste. | In der Villa wohnte der Kunsthistoriker und Pädagoge [[Ludwig Prähauser]]. Im Haus lebte auch seit 1933 [[Eduard Bäumer]], Maler und Lehrer an der Wiener Akademie für Angewandte Kunst, nachdem er vor den [[Nationalsozialisten]] aus [[Deutschland]] flüchten musste. | ||
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== Bilder== | == Bilder== | ||
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== | ==Quellen== | ||
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* [[Reinhard Medicus]]: ''Der Mönchsberg in Natur- und Kulturgeschichte.'' | |||
[[Kategorie:Architektur]] | [[Kategorie:Architektur]] | ||