Schloss Dorfheim: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Ursprünge des Schlosses liegen im Dunklen. Urkundlich erwähnt wurde es erstmals [[1331]]. Dabei wurde auch bereits das Geschlecht der Hunt, Bastarden (außereheliche Söhne hoher Adeliger) der [[Grafen von Plain]] erwähnt, die in weiterer Folge - zumindest seit 1369 - dieses Schloss Dorfheim zu ihrem Herrschaftssitz machten. 1601 baute Josef Hunt das Schloss gründlich um. Er blieb ohne männlichen Nachkommen, weshalb Schloss Dorfheim (gemeinsam mit [[Schloss Rettenwörth]], heute Lackenschlössl) an seine Tochter Maria Jakobe Hunt überging. Deren Gatte, Johann Albert von Savioli aus Rovereto ([[Trentino]]) erwarb [[1628]] das Schloss käuflich. | Die Ursprünge des Schlosses liegen im Dunklen. Urkundlich erwähnt wurde es erstmals [[1331]]. Dabei wurde auch bereits das Geschlecht der Hunt, Bastarden (außereheliche Söhne hoher Adeliger) der [[Grafen von Plain]] erwähnt, die in weiterer Folge - zumindest seit 1369 - dieses Schloss Dorfheim zu ihrem Herrschaftssitz machten. 1601 baute Josef Hunt das Schloss gründlich um. Er blieb ohne männlichen Nachkommen, weshalb Schloss Dorfheim (gemeinsam mit [[Verschwundene Ansitze im Pinzgau|Schloss Rettenwörth]], heute Lackenschlössl) an seine Tochter Maria Jakobe Hunt überging. Deren Gatte, Johann Albert von Savioli aus Rovereto ([[Trentino]]) erwarb [[1628]] das Schloss käuflich. | ||
Die Familie Savioli verarmte und so kaufte [[1660]] eine Familie Stadlmayr aus Feldkirchen in [[Kärnten]] sowohl Schloss Dorfheim als auch Schloss Rettenwörth. [[1719]] erbte eine Nichte des letzten Stadlmayrs Dorfheim. Diese war mit [[ | Die Familie Savioli verarmte und so kaufte [[1660]] eine Familie Stadlmayr aus Feldkirchen in [[Kärnten]] sowohl Schloss Dorfheim als auch Schloss Rettenwörth. [[1719]] erbte eine Nichte des letzten Stadlmayrs Dorfheim. Diese war mit Friedrich Ignaz [[Lürzer von Zechenthal]] verheiratet. Die Lürzers blieben bis [[1860]] Besitzer des Anwesens mit Küchengarten, Obstgarten und zwei Fischteichen. In dieser Zeit, [[1811]] bis [[1815]], war Dorfheim Sitz des Landgerichtes (nach dem verheerenden Brand des Marktes Saalfelden). Ab [[1843]] war auch das k.k. Kreisbauamt untergebracht. | ||
[[1901]] wurde es durch einen Brand fast völlig zerstört. Martin Hartl, der die Ruine [[1912]] erwarb, baute es wieder auf und funktionierte es zu einem [[Bauernhof]] mit Mietparteien und Pächtern um. Im Erdgeschoß ist ein Gastronomiebetrieb eingerichtet. | [[1901]] wurde es durch einen Brand fast völlig zerstört. Martin Hartl, der die Ruine [[1912]] erwarb, baute es wieder auf und funktionierte es zu einem [[Bauernhof]] mit Mietparteien und Pächtern um. Im Erdgeschoß ist ein Gastronomiebetrieb eingerichtet. | ||