Johann Radauer (Gemeindesekretär): Unterschied zwischen den Versionen
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Zu schwerer Handarbeit war er von diesem Zeitpunkt an nicht mehr fähig, doch Hans blieb geistig sehr wendig und absolvierte im Jahre [[1925]] mit Auszeichnung die [[Landwirtschaftsschule Winklhof|Landwirtschaftsschule]] in [[Oberalm]]. Er wurde Schriftführer vieler Genossenschaften, die zu dieser Zeit entstanden. | Zu schwerer Handarbeit war er von diesem Zeitpunkt an nicht mehr fähig, doch Hans blieb geistig sehr wendig und absolvierte im Jahre [[1925]] mit Auszeichnung die [[Landwirtschaftsschule Winklhof|Landwirtschaftsschule]] in [[Oberalm]]. Er wurde Schriftführer vieler Genossenschaften, die zu dieser Zeit entstanden. | ||
Im Jahre [[1935]] heiratete Hans Radauer Katharina Rosenberger vom Maurermeisterhaus in Eugendorf (heute Kaufhaus). In diesem Haus wohnte [[Jakob Hölzl]], Adoptivonkel des Hans Radauers, der Postmeister und Gemeindesekretär der Gemeinde Eugendorf war. Wie von selbst wuchs Hans Radauer in die Rolle eines Dorfbeamten hinein. Er wurde selbst Sekretär der Gemeinde und er hat, nachdem später ein Kriegsinvalide diesen Posten übernommen hatte, seine Schreibtätigkeiten für diverse Vereine und Genossenschaften auch nach dem Krieg fortgesetzt. Für die Zeit von [[1949]] bis [[1974]] hatte er auch die | Im Jahre [[1935]] heiratete Hans Radauer Katharina Rosenberger vom Maurermeisterhaus in Eugendorf (heute Kaufhaus). In diesem Haus wohnte [[Jakob Hölzl]], Adoptivonkel des Hans Radauers, der Postmeister und Gemeindesekretär der Gemeinde Eugendorf war. Wie von selbst wuchs Hans Radauer in die Rolle eines Dorfbeamten hinein. Er wurde selbst Sekretär der Gemeinde und er hat, nachdem später ein Kriegsinvalide diesen Posten übernommen hatte, seine Schreibtätigkeiten für diverse Vereine und Genossenschaften auch nach dem Krieg fortgesetzt. Für die Zeit von [[1949]] bis [[1974]] hatte er auch die meteorologischen Messungen für das Geodynamische Institut in Wien übernommen, wofür er vom Bund ausgezeichnet wurde. Selbstverständlich erledigte er auch die Erbhof-Forschungen für seine Heimatgemeinde Eugendorf. | ||
Bei Hans Radauer, der sich sehr mit der Geschichte seines Heimatortes Eugendorf befasste, begann sich im Laufe der Zeit allmählich eine Notizensammlung zu bilden, die immer größer wurde. Sein Neffe [[Andreas Radauer]], [[Kollegiatstift Seekirchen|Stiftspfarrer]] in [[Seekirchen]], schöpfte sehr viele Informationen und Beiträge zu dem von ihm verfassten Eugendorfer Heimatbuch aus dieser wertvollen, großen Notizensammlung, die nach dem Tod seines Onkels Hans Radauer im Jahre [[1977]] hinterlassen wurde. Hans Radauer ist also Mitverfasser des Eugendorfer Heimatbuches. | Bei Hans Radauer, der sich sehr mit der Geschichte seines Heimatortes Eugendorf befasste, begann sich im Laufe der Zeit allmählich eine Notizensammlung zu bilden, die immer größer wurde. Sein Neffe [[Andreas Radauer]], [[Kollegiatstift Seekirchen|Stiftspfarrer]] in [[Seekirchen]], schöpfte sehr viele Informationen und Beiträge zu dem von ihm verfassten Eugendorfer Heimatbuch aus dieser wertvollen, großen Notizensammlung, die nach dem Tod seines Onkels Hans Radauer im Jahre [[1977]] hinterlassen wurde. Hans Radauer ist also Mitverfasser des Eugendorfer Heimatbuches. | ||
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