Eudonia petrophila: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Eudonia petrophila''' (''Eudorea petrophila'' Standfuss, 1848) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Crambidae]]. | '''Eudonia petrophila''' (''Eudorea petrophila'' Standfuss, 1848) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Crambidae]] (Rüsselzünsler). | ||
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ||
''E. petrophila'' wurde in Salzburg zwar bereits aus den Zonen II ([[Nördliche Kalkalpen]]), IV ([[Zentralalpen]]) und V ([[Lungau]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) gemeldet, der bisher letzte Fund stammt allerdings aus dem Jahr 1929. Die Höhenverbreitung in Salzburg ist von rund 1700 bis 2300 m dokumentiert, was sich teilweise mit den Angaben bei Slamka (1995) deckt, der die Art als selten in Gebirgswäldern, auf | ''E. petrophila'' wurde in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] zwar bereits aus den Zonen II ([[Nördliche Kalkalpen]]), IV ([[Zentralalpen]]) und V ([[Lungau]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) gemeldet, der bisher letzte Fund stammt allerdings aus dem Jahr 1929. Die Höhenverbreitung in Salzburg ist von rund 1700 bis 2300 m dokumentiert, was sich teilweise mit den Angaben bei Slamka (1995) deckt, der die Art als selten in Gebirgswäldern, auf Hoch[[moor]]en und feuchten bis nassen Wiesen und auf Geröllhalden angibt. Von Salzburg sind keine diesbezüglichen Daten zum Lebensraum bekannt. Die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines fliegen in einer Generation im Juli und August (Kurz & Kurz 2018). | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
Aus Salzburg sind keine Informationen zur Biologie der Art oder ihren Entwicklungsstadien bekannt. Nach Slamka (1995) lebt die Raupe in | Aus Salzburg sind keine Informationen zur Biologie der Art oder ihren Entwicklungsstadien bekannt. Nach Slamka (1995) lebt die Raupe in [[Moose]]n an Felsen. Da der letzte Fund von ''E. petrophila'' im Land fast 90 Jahre zurückliegt, muss die Art als verschollen betrachtet werden. Ein Wiederfund wäre bei entsprechender Nachsuche allerdings durchaus zu erwarten. | ||
==Weiterführende Informationen== | ==Weiterführende Informationen== | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
{{Quelle Embacher et al.}} | {{Quelle Embacher et al.}} | ||
*Kurz, | *[[Marion Kurz|Kurz, Marion A.]] & [[Michael Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 06 September 2018]. | ||
*Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen | *Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen – Verbreitung – Fluggebiet – Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf. | ||
[[Kategorie:Wissenschaft]] | [[Kategorie:Wissenschaft]] | ||