Gregor Schenk von Osterwitz: Unterschied zwischen den Versionen

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Zwar sagte Gregor den unzufriedenen Landständen vor seiner Wahl die Erfüllung ihrer Forderungen zu, er hielt sich aber nach der Wahl nicht an diese Zusage und regierte ebenso autoritär wie sein Vorgänger. Seine Regierungsarbeit war dabei überschattet vom Schisma der Päpste und dem langen Kampf um die deutsche Königskrone. Der Salzburger Erzbischof unterstützte vorsichtig die Absetzung des Deutschen Königs Wenzel und die Einsetzung von Ruprecht von der Pfalz, vor allem nachdem dieser ihm alle Rechte und Privilegien einschließlich der Inkorporation Berchtesgadens bestätigt hatte. Auch Bonifatius IX. bestätigte die Inkorporation [[1402]].
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Zwar sagte Gregor den unzufriedenen [[Salzburger Landstände|Landständen]] vor seiner Wahl die Erfüllung ihrer Forderungen zu, er hielt sich aber nach der Wahl nicht an diese Zusage und regierte ebenso autoritär wie sein Vorgänger. Seine Regierungsarbeit war dabei überschattet vom Schisma der Päpste und dem langen Kampf um die deutsche Königskrone. Der Salzburger Erzbischof unterstützte vorsichtig die Absetzung des Deutschen Königs Wenzel und die Einsetzung von Ruprecht von der Pfalz, vor allem nachdem dieser ihm alle Rechte und Privilegien einschließlich der Inkorporation Berchtesgadens bestätigt hatte. Auch Bonifatius IX. bestätigte die Inkorporation [[1402]].
  
 
Erzbischof Gregor kann auf eine sehr erfolgreiche Wirtschaftspolitik verweisen. Er setzte die Ausstattung der Städte und Märkte mit Privilegien, die unter seine Vorgängern begonnen wurde, fort. Mit dem Erlös der guten Einkünfte erwarb der Erzbischof vom Bistum Passau die Herrschaft [[Mattsee]] samt [[Straßwalchen]].
 
Erzbischof Gregor kann auf eine sehr erfolgreiche Wirtschaftspolitik verweisen. Er setzte die Ausstattung der Städte und Märkte mit Privilegien, die unter seine Vorgängern begonnen wurde, fort. Mit dem Erlös der guten Einkünfte erwarb der Erzbischof vom Bistum Passau die Herrschaft [[Mattsee]] samt [[Straßwalchen]].
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Unter diesem Erzbischof erreicht da das [[Erzbistum (Überblick)|Fürsterzbistum]] seine größte Ausdehnung. Seine autoritäre Haltung, in der er sich vielfach über lange erworbene Rechte der Landstände hinwegsetzte und die zahlreichen Verpflichtungen, die sein Vorgänger Pilgrim eingegangen hatte, führte trotz der äußerlich sehr erfolgreichen Regierungsarbeit zu immergrößerer Unzufriedenheit innerhalb des Adels.
 
Unter diesem Erzbischof erreicht da das [[Erzbistum (Überblick)|Fürsterzbistum]] seine größte Ausdehnung. Seine autoritäre Haltung, in der er sich vielfach über lange erworbene Rechte der Landstände hinwegsetzte und die zahlreichen Verpflichtungen, die sein Vorgänger Pilgrim eingegangen hatte, führte trotz der äußerlich sehr erfolgreichen Regierungsarbeit zu immergrößerer Unzufriedenheit innerhalb des Adels.
  
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Heinz Dopsch und Hans Spatzenegger (Hrsg.): Geschichte Salzburgs. Stadt und Land. Band 2: Neuzeit und Zeitgeschichte. Pustet, Salzburg 1988, ISBN 3-7025-0243-2.  
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* [[Heinz Dopsch]] und Hans Spatzenegger (Hrsg.): Geschichte Salzburgs. Stadt und Land. Band 2: Neuzeit und Zeitgeschichte, [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg 1988, ISBN 3-7025-0243-2.  
  
 
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Version vom 7. November 2008, 11:45 Uhr

Gregor Schenk von Osterwitz († 9. Mai 1403) war ein Salzburger Erzbischof im 14. Jahrhundert.

Am 10. April 1396 wurde schon fünf Tage nach dem Tod des Vorgängers Pilgrims II. von Puchheim der neue Erzbischof gewählt. Gregor stammt aus dem Kärntner Herrengeschlecht der Schenken von Osterwitz. Seit 1367 war er Domherr, seit 1387 dann Dompropst in Salzburg.

Gregor Schenk als Erzbischof

Zwar sagte Gregor den unzufriedenen Landständen vor seiner Wahl die Erfüllung ihrer Forderungen zu, er hielt sich aber nach der Wahl nicht an diese Zusage und regierte ebenso autoritär wie sein Vorgänger. Seine Regierungsarbeit war dabei überschattet vom Schisma der Päpste und dem langen Kampf um die deutsche Königskrone. Der Salzburger Erzbischof unterstützte vorsichtig die Absetzung des Deutschen Königs Wenzel und die Einsetzung von Ruprecht von der Pfalz, vor allem nachdem dieser ihm alle Rechte und Privilegien einschließlich der Inkorporation Berchtesgadens bestätigt hatte. Auch Bonifatius IX. bestätigte die Inkorporation 1402.

Erzbischof Gregor kann auf eine sehr erfolgreiche Wirtschaftspolitik verweisen. Er setzte die Ausstattung der Städte und Märkte mit Privilegien, die unter seine Vorgängern begonnen wurde, fort. Mit dem Erlös der guten Einkünfte erwarb der Erzbischof vom Bistum Passau die Herrschaft Mattsee samt Straßwalchen.

Unter diesem Erzbischof erreicht da das Fürsterzbistum seine größte Ausdehnung. Seine autoritäre Haltung, in der er sich vielfach über lange erworbene Rechte der Landstände hinwegsetzte und die zahlreichen Verpflichtungen, die sein Vorgänger Pilgrim eingegangen hatte, führte trotz der äußerlich sehr erfolgreichen Regierungsarbeit zu immergrößerer Unzufriedenheit innerhalb des Adels.

Quelle

  • Heinz Dopsch und Hans Spatzenegger (Hrsg.): Geschichte Salzburgs. Stadt und Land. Band 2: Neuzeit und Zeitgeschichte, Verlag Anton Pustet, Salzburg 1988, ISBN 3-7025-0243-2.
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