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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstätter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800 bis 400 vor Christus noch heute als [[Hallstattzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten [[1997]] zur Aufnahme von [[Hallstatt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.
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Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstätter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene geschichtliche Epoche von 800 bis 400 vor Christus noch heute als [[Hallstattzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten [[1997]] zur Aufnahme von [[Hallstatt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.
    
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]]s. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als ''Kleine Eiszeit'' oder ''Neoglazial'' bekannt ist und etwa bis [[1850]] andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des [[19. Jahrhundert]]s fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] ([[1813]] - [[1896]]). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen vortrefflichen Mann erinnert.
 
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]]s. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als ''Kleine Eiszeit'' oder ''Neoglazial'' bekannt ist und etwa bis [[1850]] andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des [[19. Jahrhundert]]s fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] ([[1813]] - [[1896]]). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen vortrefflichen Mann erinnert.
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