Kapuzinerberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf der Kuppe im Osten des Berges - unweit der höchsten Stelle - steht das schmucke [[Franziski-Schlössl]]. Es wurde [[1629]] errichtet und wird heute als Gasthaus genutzt.  
Auf der Kuppe im Osten des Berges - unweit der höchsten Stelle - steht das schmucke [[Franziski-Schlössl]]. Es wurde [[1629]] errichtet und wird heute als Gasthaus genutzt.  


=== Wehrmauern und Bastionen ===
=== Wehrmauern und Basteien ===
Der Kapuzinerberg wurde in der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zu einem strategisch wichtigen Ort für die militärische Verteidigung der Stadt. Die Wehrmauern entlang der gesamten Südseite des Kapuzinerberges, sie sind etwa zwei Kilometer lang, wurden in der Zeit der 3. [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] ([[1621]] - [[1646]]) unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] errichtet.  
Der Kapuzinerberg wurde in der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zu einem strategisch wichtigen Ort für die militärische Verteidigung der Stadt. Die Wehrmauern entlang der gesamten Südseite des Kapuzinerberges, sie sind etwa zwei Kilometer lang, wurden in der Zeit der 3. [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] ([[1621]] - [[1646]]) unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] errichtet.  


Die Basteien für Geschütze wurden rund um den Berg verteilt. Den Zugang schützt ein Wehrturm, die [[Felixpforte]]. Die auf den skarpierten Felsen aufgesetzten langen Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) sind größtenteils gut erhalten. Die große aus dem Fels herausgearbeitete Bastei im Norden, der [[Inneres Linzertor|Linzertor-Kavalier]], ist derzeit nicht zugänglich, denn sie wird als Lagerplatz für Gamswild-Futterkrippen genutzt. Die Geschützbastei im Osten nächst dem Franziski-Schlössl verfällt zunehmend, eine Sanierung ist nicht in Sicht.  
Die Basteien für Geschütze wurden rund um den Berg verteilt. Den Zugang schützt ein Wehrturm, die [[Felixpforte]]. Die auf den skarpierten Felsen aufgesetzten langen Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) sind größtenteils gut erhalten. Die große aus dem Fels herausgearbeitete Bastei im Norden, der [[Große Linzertor-Kavalier]], ist derzeit nicht zugänglich, denn sie wird als Lagerplatz für Gamswild-Futterkrippen genutzt. Der Kleine Linzertor-Kavalier ist ebenso heute Aussichtsplatz wie er obere Gnigler Kavalier. Der Untere Gnigler Kavalier ist heute im Privatbesitz. dort steht das Schweizerhäusl. Die Geschützbastei südlich des Franziski-Schlössls verfällt zunehmend, eine Sanierung ist nicht in Sicht.  


=== weitere Gebäude ===
=== weitere Gebäude ===