Karl Friedrich Würthle: Unterschied zwischen den Versionen
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'''{{PAGENAME}}''' (* [[18. September]] [[1820]] in Konstanz am Bodensee | '''{{PAGENAME}}''' (* [[18. September]] [[1820]] in Konstanz am Bodensee; † [[8. Oktober]] [[1902]] in [[Salzburg]]) war [[Fotograf]] in Salzburg. | ||
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Doch schon [[1850]] kehrte er nach München zurück und wirkte am "König-Ludwig-Album" mit, das ab 1850 zur patriotischen Verehrung des bayerischen Königs herausgegeben wurde. Seine sommerlichen Reisen in die [[Alpen]] arbeitete er in Stiche um. So kam er in Verbindung mit seinem späteren Kompagnon, dem Salzburger Kunsthändler und Fotografen [[Gregor Baldi]]. Dessen Verlag brachte einige dieser Skizzen heraus, später dann das "Album der Erinnerung an Gastein" nach Zeichnungen von [[Johann Fischbach]]. | Doch schon [[1850]] kehrte er nach München zurück und wirkte am "König-Ludwig-Album" mit, das ab 1850 zur patriotischen Verehrung des bayerischen Königs herausgegeben wurde. Seine sommerlichen Reisen in die [[Alpen]] arbeitete er in Stiche um. So kam er in Verbindung mit seinem späteren Kompagnon, dem Salzburger Kunsthändler und Fotografen [[Gregor Baldi]]. Dessen Verlag brachte einige dieser Skizzen heraus, später dann das "Album der Erinnerung an Gastein" nach Zeichnungen von [[Johann Fischbach]]. | ||
Erst Ende der [[1850er]] / Anfang der [[1860er]] Jahre begann sich Würthle mit der Fotografie zu befassen. [[1858]] heiratete er in Konstanz die Advokatentochter Maria Spinnhirn, und [[1861]] übersiedelte die Familie nach Salzburg. Sie hatten vier Kinder: Marie (* 1861 | Erst Ende der [[1850er]] / Anfang der [[1860er]] Jahre begann sich Würthle mit der Fotografie zu befassen. [[1858]] heiratete er in Konstanz die Advokatentochter Maria Spinnhirn, und [[1861]] übersiedelte die Familie nach Salzburg. Sie hatten vier Kinder: Marie (* 1861; † 1927), Thekla (* 1862; † 1931), Friedrich (* 1866; † 1919) und Fanny (*1876; † 1907) | ||
==Baldi & Würthle== | ==Baldi & Würthle== | ||
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==Der Nachlass== | ==Der Nachlass== | ||
Schon [[1915]] wurde die Hauptniederlassung in Salzburg aufgelassen, nach Wien verlegt, wo sie jedoch bereits [[1916]] liquidiert wurde. Die Nachfolgerin, die [[Galerie Würthle]] in Wien, stand um 2009 im Besitz des Zeitungsverlegers Hans Dichand. [[1912]] war bereits ein Teil des Glasplattenarchivs an die Wiener Firma "Kilophot" verkauft worden, dessen Inhaber von [[1905]] bis [[1930]] Felix Leutner war (* [[1881]] | Schon [[1915]] wurde die Hauptniederlassung in Salzburg aufgelassen, nach Wien verlegt, wo sie jedoch bereits [[1916]] liquidiert wurde. Die Nachfolgerin, die [[Galerie Würthle]] in Wien, stand um 2009 im Besitz des Zeitungsverlegers Hans Dichand. [[1912]] war bereits ein Teil des Glasplattenarchivs an die Wiener Firma "Kilophot" verkauft worden, dessen Inhaber von [[1905]] bis [[1930]] Felix Leutner war (* [[1881]]; † [[1966]]). Leutner verkaufte [[1926]] an [[Ernst Koschier]], der in Salzburg am [[Gaisberg]] auf der Gaisbergspitze in der [[Villa Pflauder]] neben dem [[Hotel Gaisbergspitze]] ein Atelier betrieb. | ||
Aber mehrere Tausend Glasplatten kamen in den Besitz von Edith Kraus, der Tochter von Ernst Koschier, die sie [[1998]] dem [[Salzburger Stadtarchiv]] verkaufte. Es besteht aus rund 6.000 Glasplatten-Negativen der Firma Würthle. | Aber mehrere Tausend Glasplatten kamen in den Besitz von Edith Kraus, der Tochter von Ernst Koschier, die sie [[1998]] dem [[Salzburger Stadtarchiv]] verkaufte. Es besteht aus rund 6.000 Glasplatten-Negativen der Firma Würthle. | ||