Kajetanerkirche St. Maximilian: Unterschied zwischen den Versionen
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Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit dem angeschlossenen [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], nächst dem alten Stadttor (Inneres Nonntalertor, Inneres Erentrudistor) gelegen, sehr alt. Urkundlich stand hier schon [[1150]] eine Kirche und ein Spital. Hier befand sich aber auch das Raplbad, in dem der Arzt Bombastus Theophrastus von Hohenheim, genannt [[Paracelsus]], wirkte. Im Jahr [[1684]] erfolgte durch Erzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] die Stiftung eines Priesterseminars unter Leitung der Theatiner (allgemein nach ihrem Gründer "Kajetaner" genannt). | Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit dem angeschlossenen [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], nächst dem alten Stadttor (Inneres [[Nonntalertor]], Inneres Erentrudistor) gelegen, sehr alt. Urkundlich stand hier schon [[1150]] eine Kirche und ein Spital. Hier befand sich aber auch das Raplbad, in dem der Arzt Bombastus Theophrastus von Hohenheim, genannt [[Paracelsus]], wirkte. Im Jahr [[1684]] erfolgte durch Erzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] die Stiftung eines Priesterseminars unter Leitung der Theatiner (allgemein nach ihrem Gründer "Kajetaner" genannt). | ||
Von [[1685]] bis [[1697]] wurde hier unter Leitung des Italieners [[Giovanni Gaspare Zugalli]] die neue Kirche und das vorgesehene Priesterseminar erbaut. Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der ab [[1687]] regierte, war kein Freund des „Wälschen Barock“ und der Theatiner, weshalb Zugalli lange um die Endabrechnung streiten musste. Das Priesterseminar wurde dann an der Seite der Dreifaltigkeitskirche unter neuer Leitung errichtet. | Von [[1685]] bis [[1697]] wurde hier unter Leitung des Italieners [[Giovanni Gaspare Zugalli]] die neue Kirche und das vorgesehene Priesterseminar erbaut. Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der ab [[1687]] regierte, war kein Freund des „Wälschen Barock“ und der Theatiner, weshalb Zugalli lange um die Endabrechnung streiten musste. Das Priesterseminar wurde dann an der Seite der Dreifaltigkeitskirche unter neuer Leitung errichtet. | ||