Johann Martin Krafft: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „, † “ durch „; † “ |
|||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
==Leben== | ==Leben== | ||
Krafft begann seine | Krafft begann seine Tätigekeit am 12. August 1761. Zuvor musste er eine Probe seines Könnens beim kk Hauptmünzamt in Wien abgeben. Er wurde zum Münzgraveurscholaren mit einer Besoldung von 150 Gulden ernannt. Allerdings erschien Krafft nicht bei Dienstantritt, weil ihm die Besoldung als zu niedrig erschien und er vielmehr 500 Gulden als angemessen erachtete. Der Münzmeister ließ sodann die Stelle wieder als frei ausschreiben und meldete dies der [[Hofkammer]]. Die Hofkammer war aber der Meinung, dass Krafft über ein außerordentliches Talent verfüge. Entgegen den Intentionen des Münzmeisters wurde verfügt, dass Krafft als Münzgraveur zu 500 Gulden anzustellen sei. | ||
So wurde Krafft am [[14. Oktober]] [[1761]] zum Münzgraveuradjunkten ernannt. Krafft schuf in der Folge eindrucksvolle Medaillen, wie zum Beispiel die Krönungsmedaille Josephs II. zum Römischen König. Die Arbeiten waren anfänglich noch ganz dem Barock verhaftet, wandelten sich dann aber dann in den Stil des Klassizismus. | So wurde Krafft am [[14. Oktober]] [[1761]] zum Münzgraveuradjunkten ernannt. Krafft schuf in der Folge eindrucksvolle Medaillen, wie zum Beispiel die Krönungsmedaille Josephs II. zum Römischen König. Die Arbeiten waren anfänglich noch ganz dem Barock verhaftet, wandelten sich dann aber dann in den Stil des Klassizismus. | ||