Martinskapelle: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein weitere Grund, dass sie schon vor Rupert bestanden hatte und von den Bayern erbaut worden war, ist ihr [[Patrozinium]] des hl. Martins. Der hl. Martin wurde von den Merowingern in Frankreich als Nationalheiliger verehrt. Die Merowinger wiederum waren mit dem bayerische Herzogshaus der Agilolfinger versippt. | Ein weitere Grund, dass sie schon vor Rupert bestanden hatte und von den Bayern erbaut worden war, ist ihr [[Patrozinium]] des hl. Martins. Der hl. Martin wurde von den Merowingern in Frankreich als Nationalheiliger verehrt. Die Merowinger wiederum waren mit dem bayerische Herzogshaus der Agilolfinger versippt. | ||
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Am wahrscheinlichsten ist die Lage der Kirche knapp unterhalb des damaligen Klosters Nonnberg am Ostrand des Plateaus anzusetzen. | Am wahrscheinlichsten ist die Lage der Kirche knapp unterhalb des damaligen Klosters Nonnberg am Ostrand des Plateaus anzusetzen. | ||
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Version vom 6. März 2018, 09:28 Uhr
Die Martinskapelle ist eine nicht mehr bestehende Kapelle am Nonnberg in der Stadt Salzburg.
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Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte. |
Geschichte
Obwohl diese Kirche erst unter Herzog der Bajuwaren in Baiern, Hucbert († 736), ein Sohn des des bairischen Herzogs Theudebert, in der Breves Notitiae erwähnt wird, muss sie vor der Tätigkeit des Rupert von Worms in Iuvavum bestanden haben. Denn weder in der Lebensbeschreibung Ruperts noch in den älteren Salzburger Güterverzeichnissen wird sie erwähnt. Man nimmt nämlich an, dass kaum eine weitere Kirche im Bereich des Nonnbergs nach der Errichtung des Benediktinenstifts Nonnberg auf dem kleine Plateau Platz gefunden hätte.
Ein weitere Grund, dass sie schon vor Rupert bestanden hatte und von den Bayern erbaut worden war, ist ihr Patrozinium des hl. Martins. Der hl. Martin wurde von den Merowingern in Frankreich als Nationalheiliger verehrt. Die Merowinger wiederum waren mit dem bayerische Herzogshaus der Agilolfinger versippt.
Durch eine Erwähnung eines markanten Felsens kann die Lage der Martinskirche in der Oberen Burg näher bestimmt werden. Dieser Felsen markierte eine Fischerei- und Jagdgrenze und lag der Martinskirche gegenüber. In späteren Fälschungen wurde diese Felsen als Nockstein bezeichnet. Man konnte ihn aber letztlich als den Bürglstein identifizieren. Diese lag in jenen Zeiten völlig kahl an der Salzach und konnte als markanter Grenzpunkt gesehen werden.
Am wahrscheinlichsten ist die Lage der Kirche knapp unterhalb des damaligen Klosters Nonnberg am Ostrand des Plateaus anzusetzen.
Quelle
- Zwink, Eberhard (Hrsg.), Autoren: Dopsch, Heinz; Heger, Norbert; Heinisch, Reinhard Rudolf; Schlegel, Richard; Schlegel, Walter; Wagner, Franz; Walterskirchen, Gerhard und Zaisberger, Friederike: 900 Jahre Festung Hohensalzburg, Landesfest 4. bis 12. Juni 1977, Schriftenreihe des Landespressebüros, Salzburg 1977
