Salzburger Festspielhausgemeinde: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 24. Februar 2009, 15:07 Uhr
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Die Salzburger Festspielhausgemeinde wurde 1917 gegründet.
Musikschriftsteller Prof. Heinrich Damisch, der bereits 1913 die „Wiener akademische Mozartgemeinde“, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg „Mozartgemeinde Wien“ nannte, gegründet hatte und auch einer der geistigen Väter und Mitbegründer der Salzburger Festspiele war, rief 1916 zunächst der Salzburger Festspielhaus-Gemeinde ins Leben. Ein Jahr später gründete er den Verein „Salzburger Festspielhausgemeinde in Wien“.
Damisch arbeitete gemeinsam mit Friedrich Gehmacher den Plan zur Gründung einer Salzburger Festspielhausgemeinde aus, die er als geschäftsführendes Direktionsmitglied leitete und aus der sich die Salzburger Festspiele entwickelten. Als diese von Wien nach Salzburg übersiedelte, legte er seine Stelle nieder, da er 1923 völlig erblindet war.
Im August 1917 wurde unter Führung von Hugo von Hofmannsthal (Schriftsteller), Max Reinhardt (Regisseur), Alfred Roller (Bühnenbildner) und Richard Strauss (Komponist) als Keimzelleder späteren Spiele eine ,Salzburger Festspielhausgemeinde’ gegründet. Sie hatte zum Ziel, jährlich im Sommer Festspiele aufzuführen. Diese wurden dann 1920 mit Hofmannsthals Schauspiel Jedermann auf dem Domplatz unter der Regie Max Reinhardts eröffnet.