Berchtesgaden: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
<noinclude> | <noinclude> | ||
{{googlemapsort|Berchtesgaden, Deutschland}} | |||
[[Bild:Berchtesgaden_26.jpg|thumb|Blick ins Stadzentrum von Berchtesgaden]] | [[Bild:Berchtesgaden_26.jpg|thumb|Blick ins Stadzentrum von Berchtesgaden]] | ||
[[Bild:Berchtesgaden_23.jpg|thumb|Stift und Königsschloss]] | [[Bild:Berchtesgaden_23.jpg|thumb|Stift und Königsschloss]] | ||
[[Bild:Berchtesgaden_06.jpg|thumb|Hauseingang]] | [[Bild:Berchtesgaden_06.jpg|thumb|Hauseingang]] | ||
[[Bild:Berchtesgaden_07.jpg|thumb|Brunnen - Wassserspiele im Lichte der Sonne]] | [[Bild:Berchtesgaden_07.jpg|thumb|Brunnen - Wassserspiele im Lichte der Sonne]] | ||
'''Berchtesgaden''' ist ein [[Kuren|Luftkur-]] und der Hauptort im [[Berchtesgadener Land]] auf 573 ü. NN. mit 8.500 Einwohnern. | |||
==Lage== | |||
Berchtesgaden liegt in einem zentralen Kessel, der drei Zugänge hat: das Tal der [[Berchtesgadener Ache]] nach Salzburg, über die ''Schwarzbachwacht'' verläuft die [[Deutsche Alpenstraße]] nach Ruhpolding und zwischen [[Lattengebirge]] und [[Untersberg]]massiv führt eine Straße nach [[Bad Reichenhall]]. | |||
Im Norden wird Berchtengaden von den Ausläufern des Untersbergmassivs, im Osten vom Massiv des [[Hoher Göll|Hohen Gölls]], gegen Süden hin durch das [[Steinernes Meer|Steinerne Meer]], im Südosten durch das [[Watzmann]]massiv und im Westen durch das Lattengebirge umgeben. | |||
==Geschichte==</noinclude> | ==Geschichte==</noinclude> | ||
| Zeile 21: | Zeile 25: | ||
Von [[1393]] bis [[1402]] gehört Berchtesgaden zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. Noch ein zweites Mal wird es zu Salzburg gehören, nämlich von [[1803]] bis [[1809]], als Salzburg Kurfürstentum unter [[Ferdinand III.]] von Toskana war. | Von [[1393]] bis [[1402]] gehört Berchtesgaden zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. Noch ein zweites Mal wird es zu Salzburg gehören, nämlich von [[1803]] bis [[1809]], als Salzburg Kurfürstentum unter [[Ferdinand III.]] von Toskana war. | ||
[[1517]] wird das Salzbergwerk am Petersberg (heutiges Salzbergwerk) angeschlagen. Und prompt kommt es [[1611]] zum [[Salzkrieg]] mit dem Salzburger Erzbischofs [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der mit dessen Inhaftierung auf der [[Festung Hohensalzburg]] endet. | [[1517]] wird das Salzbergwerk am Petersberg (heutiges Salzbergwerk) angeschlagen. Und prompt kommt es [[1611]] zum [[Salzkrieg]] mit dem Salzburger Erzbischofs [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der mit dessen Inhaftierung auf der [[Festung Hohensalzburg]] endet. Doch auch noch nachher kam es zu Reibereien, die erst durch die [[Salinenkonvention]] von [[1829]] endgültig ausgeräumt werden konnten. | ||
Die völlige Reichsunabhängigkeit erhält dann die Fürstpropstei [[1667]]. Wie auch ins Salzburg kommt es im [[18. Jahrhundert]] zur Auswanderung von etwa 1000 Berchtesgadener Protestanten nach Preußen, Hannover, Holland, Nürnberg und den Vereinigten Staaten von Amerika. | Die völlige Reichsunabhängigkeit erhält dann die Fürstpropstei [[1667]]. Wie auch ins Salzburg kommt es im [[18. Jahrhundert]] zur Auswanderung von etwa 1000 Berchtesgadener Protestanten nach Preußen, Hannover, Holland, Nürnberg und den Vereinigten Staaten von Amerika (siehe auch [[Protestantenvertreibung]]). | ||
Nach dem Einmarsch der Franzosen [[1800]] kommt es [[1803]] zur Abdankung des letzten Fürstpropstes und Berchtesgaden wird säkularisiert.Nachdem [[1807]] die Leibeigenschaft aufgehoben wurde, wird Berchtesgaden [[1809]] auch die Pinzgauer Freiheitskämpfe verwickelt (siehe [[Anton Wallner]]). Doch schon [[1810]] wird Berchtesgaden Bayerisch, wie auch die Orte im [[Rupertiwinkl]], die bis dahin zu Salzburg gehörten. | Nach dem Einmarsch der Franzosen [[1800]] kommt es [[1803]] zur Abdankung des letzten Fürstpropstes und Berchtesgaden wird säkularisiert.Nachdem [[1807]] die Leibeigenschaft aufgehoben wurde, wird Berchtesgaden [[1809]] auch die Pinzgauer Freiheitskämpfe verwickelt (siehe [[Anton Wallner]]). Doch schon [[1810]] wird Berchtesgaden Bayerisch, wie auch die Orte im [[Rupertiwinkl]], die bis dahin zu Salzburg gehörten. | ||