Andreas Götzinger: Unterschied zwischen den Versionen
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** das innere Paar der ''„Borghesischen Fechter“'' (1689); | ** das innere Paar der ''„Borghesischen Fechter“'' (1689); | ||
** Postamente und Balustraden (1690); | ** Postamente und Balustraden (1690); | ||
* [[Bayern|München]] (1684): Kamin im sogenannten Tafelzimmer der [[Alte Residenz|Residenz]] und Altar in der Jesuitenkirche, Unserer Lieben Frauen Kapelle; | * [[Bayern|München]] (1684): Kamin im sogenannten Tafelzimmer der [[Alte Residenz|Residenz]] und Altar in der Jesuitenkirche, Unserer Lieben Frauen Kapelle; | ||
* [[Pfarrkirche St. Erhard|Erhardkirche]] im [[Nonntal]]: | * [[Pfarrkirche St. Erhard|Erhardkirche]] im [[Nonntal]]: | ||
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** Hochaltar (1692) mit Hochreliefskulpturen der Heiligen [[Rupert]], Vitalis [[Virgil]] sowie Martin von Tours; | ** Hochaltar (1692) mit Hochreliefskulpturen der Heiligen [[Rupert]], Vitalis [[Virgil]] sowie Martin von Tours; | ||
** Zwei Weihwassersteine | ** Zwei Weihwassersteine | ||
| − | *Säule mit doppeltem Marienbild für den Domherrn Grafen [[Martinitz]] in Salzburg (1689); | + | * Säule mit doppeltem Marienbild für den Domherrn Grafen [[Martinitz]] in Salzburg (1689); |
| − | *Marktbrunnen in [[Mühldorf am Inn]] (1692); | + | * Marktbrunnen in [[Mühldorf am Inn]] (1692); |
* Marmorne Schneckenstiege im [[Salzburger Dom|Dom]] (1694/7); | * Marmorne Schneckenstiege im [[Salzburger Dom|Dom]] (1694/7); | ||
* Portaltafel und Wenzelstandbild in Klosterbruck in [[Mähren]] (1696); | * Portaltafel und Wenzelstandbild in Klosterbruck in [[Mähren]] (1696); | ||
* Wappen des Erzstiftes in [[Ebenau]] (1700); | * Wappen des Erzstiftes in [[Ebenau]] (1700); | ||
* ''Engelwirtsbrunnen'' (1696), der jetzt am [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] steht; | * ''Engelwirtsbrunnen'' (1696), der jetzt am [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] steht; | ||
| − | *Mitwirkung an der [[Dreifaltigkeitskirche]]; drei Altäre (1699-1702); | + | * Mitwirkung an der [[Dreifaltigkeitskirche]]; drei Altäre (1699-1702); |
* [[Kollegienkirche]]: Hochaltar, Seitenportale und Oratorien (gemeinsam mit [[Sebastian Stumpfegger]], 1703 oder 1706); | * [[Kollegienkirche]]: Hochaltar, Seitenportale und Oratorien (gemeinsam mit [[Sebastian Stumpfegger]], 1703 oder 1706); | ||
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* [[Johannes Ramharter]], [http://books.google.at/books?id=9GxXntJ0JBEC&pg=PA116&lpg=PA116&dq=%22g%C3%B6tzinger%22#v=onepage&q=%22g%C3%B6tzinger%22&f=false „Weil der Altar alterhalben unförmblich und paufellig...“: Rechtsfragen zur Ausstattung von Sakralbauten im Salzburger Raum.] Wien (Böhlau) 1996. | * [[Johannes Ramharter]], [http://books.google.at/books?id=9GxXntJ0JBEC&pg=PA116&lpg=PA116&dq=%22g%C3%B6tzinger%22#v=onepage&q=%22g%C3%B6tzinger%22&f=false „Weil der Altar alterhalben unförmblich und paufellig...“: Rechtsfragen zur Ausstattung von Sakralbauten im Salzburger Raum.] Wien (Böhlau) 1996. | ||
Version vom 20. August 2017, 09:56 Uhr
Andreas Götzinger (* ca. 1643, † 17. August 1711) war ein Salzburger Barockbildhauer.
Leben
Andreas Götzinger war zuerst in Hallein, dann in Salzburg tätig, wo er 1687 Bürger wurde.
Seine Salzburger Schaffenszeit deckt sich weitgehend mit der Regierungszeit (1687–1709) von Fürsterzbischof Ernest Thun, dem er auch einen Großteil seiner Aufträge verdankte.
Er arbeitete häufig mit seinem Bruder (oder Sohn?) Gregor Götzinger zusammen.
Seine Tochter heiratete den Bildhauer Michael Bernhard Mandl, der einige Jahre in der Bildhauerwerkstätte der Familie Götzinger arbeitete.
Werke
Ihm werden folgende Werke zugeschrieben:
- Mirabellgarten:
- das innere Paar der „Borghesischen Fechter“ (1689);
- Postamente und Balustraden (1690);
- München (1684): Kamin im sogenannten Tafelzimmer der Residenz und Altar in der Jesuitenkirche, Unserer Lieben Frauen Kapelle;
- Erhardkirche im Nonntal:
- Fassade, gemeinsam mit Wolf Gorauer (1685/88),
- Erhard-Brunnen am Portikussockel der Kirche (1689),
- Hochaltar (1692) mit Hochreliefskulpturen der Heiligen Rupert, Vitalis Virgil sowie Martin von Tours;
- Zwei Weihwassersteine
- Säule mit doppeltem Marienbild für den Domherrn Grafen Martinitz in Salzburg (1689);
- Marktbrunnen in Mühldorf am Inn (1692);
- Marmorne Schneckenstiege im Dom (1694/7);
- Portaltafel und Wenzelstandbild in Klosterbruck in Mähren (1696);
- Wappen des Erzstiftes in Ebenau (1700);
- Engelwirtsbrunnen (1696), der jetzt am Äußeren Stein steht;
- Mitwirkung an der Dreifaltigkeitskirche; drei Altäre (1699-1702);
- Kollegienkirche: Hochaltar, Seitenportale und Oratorien (gemeinsam mit Sebastian Stumpfegger, 1703 oder 1706);
- Hofmarstall:
- Portal (ausschließlich des figürlichen Teiles),
- zwei Wandbrunnen, heute im Faistauer-Foyer bzw. im "Brunnenfoyer" des Kleinen Festspielhauses (ca. 1700);
- Residenz, Ritterstube: Vier marmorne Türen (1710).
Quellen
- Franz Martin, Eintrag "Götzinger", in: Ulrich Thieme, Felix Becker (Hg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Vierzehnter Band (Leipzig 1921) S. 327.
- Dehio Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (hier: S. 77, 530, 575, 613, 634, 649, 650)
- Verlinkte Salzburgwiki-Artikel
- Internet-Treffer (Artikel über einzelne Werke) auch zu Götzingers Schwiegersohn Bernhard Michael Mandl