Großarl: Unterschied zwischen den Versionen
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Zur Mitte des [[20. Jahrhundert]]s verließen wiederum viele Großarler ihre Heimat. Grund war diesmal jedoch die Motorisierung und Verkehrserschließung, die einhergehend mit der in diesem Jahrhundert stattfindenden globalen Technisierung einen Umbau im Lebens- Arbeits- und Sozialgefüge brachte und zu einer Abwanderung vorwiegend junger Menschen aus der Enge der Gebirgstäler in die arbeitsplatzreichen Städte führte. | Zur Mitte des [[20. Jahrhundert]]s verließen wiederum viele Großarler ihre Heimat. Grund war diesmal jedoch die Motorisierung und Verkehrserschließung, die einhergehend mit der in diesem Jahrhundert stattfindenden globalen Technisierung einen Umbau im Lebens- Arbeits- und Sozialgefüge brachte und zu einer Abwanderung vorwiegend junger Menschen aus der Enge der Gebirgstäler in die arbeitsplatzreichen Städte führte. | ||
Die [[Salzburger Landesregierung]] erhob Großarl mit Beschluss am [[23. Mai]] [[1962]] zu einer Marktgemeinde. Am selben Tag erhielt Großarl auch sein Wappen. Damals, 1962, zählte Großarl 35 127 Nächtigungen. Vier Jahre später, [[1966]], wurde dann erst der erste Lift im Ortsteil [[Unterberg (Großarl)|Unterberg]] erbaut. Bereits [[1971]] folgte die Gründung de [[ | Die [[Salzburger Landesregierung]] erhob Großarl mit Beschluss am [[23. Mai]] [[1962]] zu einer Marktgemeinde. Am selben Tag erhielt Großarl auch sein Wappen. Damals, 1962, zählte Großarl 35 127 Nächtigungen. Vier Jahre später, [[1966]], wurde dann erst der erste Lift im Ortsteil [[Unterberg (Großarl)|Unterberg]] erbaut. Bereits [[1971]] folgte die Gründung de [[Skigebiet Dorfgastein - Großarltal]]. | ||
Zu Beginn der [[1970er]] Jahre setzte auch im Großarltal der [[Fremdenverkehr]] ein, der auch einen Aufschwung der übrigen Wirtschaft mit sich brachte. Mit den Einnahmen aus dem Fremdenverkehr konnte die Gemeinde eine Verbesserung der Infrastruktur und die Schaffung notwendiger kommunaler Einrichtungen verwirklichen. | Zu Beginn der [[1970er]] Jahre setzte auch im Großarltal der [[Fremdenverkehr]] ein, der auch einen Aufschwung der übrigen Wirtschaft mit sich brachte. Mit den Einnahmen aus dem Fremdenverkehr konnte die Gemeinde eine Verbesserung der Infrastruktur und die Schaffung notwendiger kommunaler Einrichtungen verwirklichen. | ||