Bazargebäude (der Bazar): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:Bazargebäude 22.07.2007 (3).jpg|thumb|right|Bazargebäude. Fassade zur Salzach. Aufnahme: [[2007]].]] | [[Bild:Bazargebäude 22.07.2007 (3).jpg|thumb|250px|right|Bazargebäude. Fassade zur Salzach. Aufnahme: [[2007]].]] | ||
Das '''Bazargebäude''' (eigentlich: „Der Bazar“) ist ein spätgründerzeitlicher Bau am rechten [[Salzach]]ufer der [[Altstadt]]. Das Bauwerk liegt an der [[Schwarzstraße]] und wurde [[1882]] nach Plänen von [[Valentin Ceconi|Valentin]] und [[Jakob Ceconi]] errichtet. Es beherbergt heute mit dem [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhaus Carl Spängler & Co.]] und dem [[Café Bazar]] zwei der traditionsreichsten Unternehmen der Stadt [[Salzburg]]. | Das '''Bazargebäude''' (eigentlich: „Der Bazar“) ist ein spätgründerzeitlicher Bau am rechten [[Salzach]]ufer der [[Altstadt]]. Das Bauwerk liegt an der [[Schwarzstraße]] und wurde [[1882]] nach Plänen von [[Valentin Ceconi|Valentin]] und [[Jakob Ceconi]] errichtet. Es beherbergt heute mit dem [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhaus Carl Spängler & Co.]] und dem [[Café Bazar]] zwei der traditionsreichsten Unternehmen der Stadt [[Salzburg]]. | ||
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==Baugeschichte== | ==Baugeschichte== | ||
[[Bild:Bazargebäude 22.07.2007 (2).jpg|thumb|right|Bazargebäude. Zubau zum Staatsbrückenkopf hin. Aufnahme: [[2007]].]] | [[Bild:Bazargebäude 22.07.2007 (2).jpg|thumb|250px|right|Bazargebäude. Zubau zum Staatsbrückenkopf hin. Aufnahme: [[2007]].]] | ||
Das rechte Salzachufer entlang des Elisabethkais wird im Gegensatz zur linken Altstadtseite durch eine relativ offene Verbauung geprägt. Die Bauten, durchwegs entstanden nach dem Abschluss der Salzachregulierung entlang des Kais in den beiden letzten Dezennien des [[19. Jahrhundert]]s und im damals in Salzburg beliebten Stil des Historismus gehalten, ergeben mit ihren teilweise zinspalastähnlichen Dimensionen ein geschlossenes Erscheinungsbild, das durch das untypische und beinahe fremdländisch wirkende Bazargebäude am Beginn der Schwarzstraße durchbrochen wird. | Das rechte Salzachufer entlang des Elisabethkais wird im Gegensatz zur linken Altstadtseite durch eine relativ offene Verbauung geprägt. Die Bauten, durchwegs entstanden nach dem Abschluss der Salzachregulierung entlang des Kais in den beiden letzten Dezennien des [[19. Jahrhundert]]s und im damals in Salzburg beliebten Stil des Historismus gehalten, ergeben mit ihren teilweise zinspalastähnlichen Dimensionen ein geschlossenes Erscheinungsbild, das durch das untypische und beinahe fremdländisch wirkende Bazargebäude am Beginn der Schwarzstraße durchbrochen wird. | ||
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In den Jahren von [[1905]] bis [[1906]] ließen die damaligen Eigentümer A. Baldi und Josef Musch die bereits seit [[1902]] geplante Aufstockung um ein Mansardengeschoss und verschiedene Adaptierungsarbeiten durch die [[Baufirma Ceconi]] vornehmen. Der Plan dazu wurde von Jakob Ceconi unterzeichnet, stammt aber aller Wahrscheinlichkeit nach von [[Karl Pirich]], der für die Baufirma Ceconi tätig war. Die als Auflager des Dachgesperres mit raffinierten Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen dienenden Stahltraversen an den Außenwänden wurden versetzt und im Bereich der Untergurte der Fachwerke eine der ersten Rabbitz-Fertigteildecken gespannt. | In den Jahren von [[1905]] bis [[1906]] ließen die damaligen Eigentümer A. Baldi und Josef Musch die bereits seit [[1902]] geplante Aufstockung um ein Mansardengeschoss und verschiedene Adaptierungsarbeiten durch die [[Baufirma Ceconi]] vornehmen. Der Plan dazu wurde von Jakob Ceconi unterzeichnet, stammt aber aller Wahrscheinlichkeit nach von [[Karl Pirich]], der für die Baufirma Ceconi tätig war. Die als Auflager des Dachgesperres mit raffinierten Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen dienenden Stahltraversen an den Außenwänden wurden versetzt und im Bereich der Untergurte der Fachwerke eine der ersten Rabbitz-Fertigteildecken gespannt. | ||
[[Bild:Bazargebaeude_02.jpg|thumb|250px|das Bazargebäude im Abendlicht]] | |||
Neben dem Einbau eines Treppenhauses, eines Spielzimmers und einer Wohnung in den beiden Obergeschossen wurde damals auch die markante, aus einer großen Mittelkuppe und mehreren kleineren Kuppeln mit Laternen, Fenstern und Zierrat versehene, heute für das Haus typische, damals noch grün gefärbte Dachlandschaft geschaffen. | Neben dem Einbau eines Treppenhauses, eines Spielzimmers und einer Wohnung in den beiden Obergeschossen wurde damals auch die markante, aus einer großen Mittelkuppe und mehreren kleineren Kuppeln mit Laternen, Fenstern und Zierrat versehene, heute für das Haus typische, damals noch grün gefärbte Dachlandschaft geschaffen. | ||