Filialkirche St. Pankraz am Haunsberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 30. August 2017, 12:52 Uhr
Die Kirche St. Pankraz am Haunsberg ist die Nachfolgekirche einer Burgkapelle in St. Pankraz am Haunsberg im nördlichen Flachgau.
Geschichte
Die Burgkapelle bestand schon zu Zeiten der Burganlage der Haunsperger im 12. bis 16. Jahrhundert. Am 8. Jänner 1402 stiftete der Pfleger Stephan von Lampoting eine ewige Messe "auf die vest zu Haunsperch in der Kapelle datz sandt Pangratz".
Nach 1603 verfiel die Burg zusehends, die Kapelle wurde aber noch zeitweilig vom Pfarrer von Berndorf für Gottesdienste genutzt. 1693 kam vom Pfarrer die Anregung, die Kirche auf einem Felsvorsprung unterhalb der alten Burgkapelle neu zu errichten. Aber erst 1701 entscheidet sich der Salzburger Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein, die Kirche auf eigene Kosten am heutigen Standort erbauen zu lassen. Es vergehen nochmals fünf Jahre, ehe der Maurermeister Jakob Huber 1706 ans Werk geht und die Kirche nach Plänen errichtet, die die Handschrift des Dombaumeisters Johann Fischer von Erlach tragen. Errichtet wird sie auf den Ruinen der unteren Burg bzw. im unteren Burghof unter Zuhilfenahme des vorhandenen Abbruchmaterials.
Am 18. September 1707 wird die Kirche von Erzbischof-Koadjutor Franz Anton Fürst Harrach eingeweiht. Die Innenausarbeitung erfolgt in den Jahren 1707 und 1708, die Statuen des hl. Pankraz sowie der Landesheiligen Rupert und Virgil werden von Salzburger Künstlern geschaffen. 1758 wird das Mesnerhaus – heute Wirtshaus Schlössl – und etwas später das "geistliche Stöckl" (wohl vorher ein Torhaus und jetzt die hintere Stube im Gasthaus) erbaut.
1962 und 2000 bis 2004 wird die St.-Pankraz-Kirche umfangreichen Renovierungsarbeiten unterzogen.
Bildergalerie
- St. Pnkraz-Kirche in Nußdorf, Ansicht vom Tal aus.jpg
St.-Pankraz-Kirche in Nußdorf, Ansicht vom Tal aus
St.-Pankraz-Kirche mit Gastgarten vom Wirtshaus Schlössl