Zwerg-Seifenkraut: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Pflanze meidet kalkhaltigen Boden, man kann sagen : Sie ist kalkfeindlich. Sie liebt steinige Magerrasen, Krummseggenrasen von der subalpinen Stufe an, aber hauptsächlich in der alpinen Region. In Österreich ist sie in den Zentralalpen häufig, aber auch in Kärnten und der Steiermark anzutreffen. In Salzburg tritt sie in den südlichen Grenzbergen auf, eher mehr östlich, aber zumindest bis in das Gasteinertal nach Westen reichend. Das Zwerg-Seifenkraut gehört zum ostalpisch-südkarpatischen Pflanzenraum.
 
Die Pflanze meidet kalkhaltigen Boden, man kann sagen : Sie ist kalkfeindlich. Sie liebt steinige Magerrasen, Krummseggenrasen von der subalpinen Stufe an, aber hauptsächlich in der alpinen Region. In Österreich ist sie in den Zentralalpen häufig, aber auch in Kärnten und der Steiermark anzutreffen. In Salzburg tritt sie in den südlichen Grenzbergen auf, eher mehr östlich, aber zumindest bis in das Gasteinertal nach Westen reichend. Das Zwerg-Seifenkraut gehört zum ostalpisch-südkarpatischen Pflanzenraum.
 
===Quellen===
 
===Quellen===
[[C. Grey-Wilson: Pareys Bergblumenbuch|Grey-Wilson C.: Pareys Bergblumenbuch]] Allgemeinverständlich, zur ersten Orientierung
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[[C. Grey-Wilson: Pareys Bergblumenbuch|Grey-Wilson C.: Pareys Bergblumenbuch]] Allgemeinverständlich, zur ersten Orientierung.
 
 
 
[[Manfred A.Fischer, Karl Oswald und Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz 2008|Fischer Manfred A., Oswald Karl und Adler Wolfgang| Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz 2008. Wissenschaftliches Standardwerk.
 
[[Manfred A.Fischer, Karl Oswald und Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz 2008|Fischer Manfred A., Oswald Karl und Adler Wolfgang| Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz 2008. Wissenschaftliches Standardwerk.
 
[[Dr. Fritz Gruber Weg]]
 
[[Dr. Fritz Gruber Weg]]
 
[[Kategorie:Biologie]]
 
[[Kategorie:Biologie]]
 
[[Kategorie:Flora]]
 
[[Kategorie:Flora]]

Version vom 24. Mai 2016, 12:10 Uhr

Zwerg-Seifenkraut, Saponaria pumila

Zwerg-Seifenkraut (Saponaria pumila)=

Name

Die sogenannten "Seifenkräuter" enthalten viel Saponine, was gut zu merken ist, wenn man das Kraut im Wasser zerreibt: Es bildet sich ein Schaum, der an einen Seifenschaum erinnert. (Seife im heutigen Sinne war in der Antike nicht bekannt.) "Saponaria" kommt von lateinisch "herba saponaria", "pumila" gehört zu lateinisch "pumilio" (Zwerg), es ist also innerhalb ihrer Gattung (Genus Saponaria) eine Art (Species: Sapopnaria pumila) mit kleiner Wuchsform (es gibt auf hochwachsenden Seifenkräuter).

Merkmale

Das Zwerg-Seifenkraut gehört zur Unterfamilie der Nelkenähnlichen (Caryophylloideae), wie z. B. auch die Kornrade, die Leimkraut-Arten und die bekannte Kuckucksnelke. Sie hat am Stängel nur 1 Blüte und ist kaum über 5 cm hoch. Der (verwachsenblättrige) Blütenkelch ist aufgeblasen und kurzzottig behaart, die (freistehenden) Kronblätter sind (hell-)purpurrot.

Vorkommen

Die Pflanze meidet kalkhaltigen Boden, man kann sagen : Sie ist kalkfeindlich. Sie liebt steinige Magerrasen, Krummseggenrasen von der subalpinen Stufe an, aber hauptsächlich in der alpinen Region. In Österreich ist sie in den Zentralalpen häufig, aber auch in Kärnten und der Steiermark anzutreffen. In Salzburg tritt sie in den südlichen Grenzbergen auf, eher mehr östlich, aber zumindest bis in das Gasteinertal nach Westen reichend. Das Zwerg-Seifenkraut gehört zum ostalpisch-südkarpatischen Pflanzenraum.

Quellen

Grey-Wilson C.: Pareys Bergblumenbuch Allgemeinverständlich, zur ersten Orientierung. [[Manfred A.Fischer, Karl Oswald und Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz 2008|Fischer Manfred A., Oswald Karl und Adler Wolfgang| Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz 2008. Wissenschaftliches Standardwerk. Dr. Fritz Gruber Weg