Johann Konrad Hagger: Unterschied zwischen den Versionen

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Johann Konrad Hagger ist der Sohn des berühmten "Stadtkochs" [[Konrad Hagger]]. Er begann 1722 im Halleiner Salzbergbau als Praktikant, 1723 Bergwerks-"Akzessist", 1725 Kanzlist und wurde am 7. August 1727 Bergmeister am Dürnberg, später Salzverweser-Gegenschreiber, 1741 Pfannhausmeister. Am 23. Mai 1742 avancierte er zum Oberverweser in Gastein/[[Altböckstein]] und hat einen Jahressold von 550 Gulden als Fixum, dazu 52 Gulden für seinen Schreiber und 40 Gulden zur Haltung eines Pferdes. Er geht am 1. August 1762 mit 500 Gulden in Pension und stirbt am 11. Mai 1765. Er ist in Bad Hofgastein begraben.  
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Er begann 1722 im [[Hallein]]er [[Salzbergwerk Hallein|Salzbergbau]] als Praktikant, 1723 Bergwerks-"Akzessist", 1725 Kanzlist und wurde am 7. August 1727 Bergmeister am [[Dürrnberg (Berg)|Dürrnberg]], später Salzverweser-Gegenschreiber, 1741 Pfannhausmeister. Am 23. Mai 1742 avancierte er zum Oberverweser in Gastein-[[Altböckstein]] und hat einen Jahressold von 550 [[Gulden]] als Fixum, dazu 52 Gulden für seinen Schreiber und 40 Gulden zur Haltung eines Pferdes. Er geht am 1. August 1762 mit 500 Gulden in Pension und stirbt am 11. Mai 1765. Er ist in [[Bad Hofgastein]] begraben.  
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Zur Würdigung seiner Person ist darauf zu verweisen, dass man ihm die Neuerrichtung der [[Montansiedlung Altböckstein]] übertrug und dass es ihm gelang, den Bergbau am [[Radhausberg]] emporzubringen. Bei der Errichtung der Böcksteiner Kirche, direkt neben den montanistischen Anlagen, war er in verwaltungstechnischen Belangen an führender Stelle eingebunden. Außerdem stellte er seine Arbeiter zur Verfügung, um den Platz für die Kirche durch Sprengungen etc. zu ebnen.<ref>Landesarchiv Salzburg, Frank-Kartei sub "Hagger"</ref><ref>Fritz Gruber: Mosaiksteine zur Geschichte Gasteins, Bad Gastein 2012, Mosaikstein Nr. 50 und Nr. 52</ref>
 
Zur Würdigung seiner Person ist darauf zu verweisen, dass man ihm die Neuerrichtung der [[Montansiedlung Altböckstein]] übertrug und dass es ihm gelang, den Bergbau am [[Radhausberg]] emporzubringen. Bei der Errichtung der Böcksteiner Kirche, direkt neben den montanistischen Anlagen, war er in verwaltungstechnischen Belangen an führender Stelle eingebunden. Außerdem stellte er seine Arbeiter zur Verfügung, um den Platz für die Kirche durch Sprengungen etc. zu ebnen.<ref>Landesarchiv Salzburg, Frank-Kartei sub "Hagger"</ref><ref>Fritz Gruber: Mosaiksteine zur Geschichte Gasteins, Bad Gastein 2012, Mosaikstein Nr. 50 und Nr. 52</ref>
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Version vom 5. Mai 2016, 18:08 Uhr

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Johann Konrad Hagger ist der Sohn des Stadtkochs Konrad Hagger.

Leben

Er begann 1722 im Halleiner Salzbergbau als Praktikant, 1723 Bergwerks-"Akzessist", 1725 Kanzlist und wurde am 7. August 1727 Bergmeister am Dürrnberg, später Salzverweser-Gegenschreiber, 1741 Pfannhausmeister. Am 23. Mai 1742 avancierte er zum Oberverweser in Gastein-Altböckstein und hat einen Jahressold von 550 Gulden als Fixum, dazu 52 Gulden für seinen Schreiber und 40 Gulden zur Haltung eines Pferdes. Er geht am 1. August 1762 mit 500 Gulden in Pension und stirbt am 11. Mai 1765. Er ist in Bad Hofgastein begraben.

Zur Würdigung seiner Person ist darauf zu verweisen, dass man ihm die Neuerrichtung der Montansiedlung Altböckstein übertrug und dass es ihm gelang, den Bergbau am Radhausberg emporzubringen. Bei der Errichtung der Böcksteiner Kirche, direkt neben den montanistischen Anlagen, war er in verwaltungstechnischen Belangen an führender Stelle eingebunden. Außerdem stellte er seine Arbeiter zur Verfügung, um den Platz für die Kirche durch Sprengungen etc. zu ebnen.[1][2]

Fußnoten

  1. Landesarchiv Salzburg, Frank-Kartei sub "Hagger"
  2. Fritz Gruber: Mosaiksteine zur Geschichte Gasteins, Bad Gastein 2012, Mosaikstein Nr. 50 und Nr. 52