Adolf Altmann: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Stolperstein_Adolf_Altmann.jpg|thumb|Stolperstein für Adolf Altmann (* [[1879]], + [[1944]]); in der [[Lasserstraße]] Nr. 8]] | [[Datei:Stolperstein_Adolf_Altmann.jpg|thumb|Stolperstein für Adolf Altmann (* [[1879]], + [[1944]]); in der [[Lasserstraße]] Nr. 8]] | ||
Dr. '''Adolf Altmann''' (* [[8. September]] [[1879]] Hunsdorf [Zipser Komitat, [[Ungarn]]; jetzt Huncovce, [[Slowakei]]], † [[7. Juli]] [[1944]] | Dr. '''Adolf Altmann''' (* [[8. September]] [[1879]] Hunsdorf [Zipser Komitat, [[Ungarn]]; jetzt Huncovce, [[Slowakei]]], † [[7. Juli]] [[1944]] [[Konzentrationslager Auschwitz|KZ Auschwitz]]), war von 1907 bis 1914 Rabbiner in Salzburg. | ||
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1914 endete seine Salzburger Tätigkeit, da er das Rabbinat von Meran ([[Südtirol]]) übernahm. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Feldrabbiner in der österreichisch-ungarischen Armee. 1919 kehrte er kurz nach Salzburg zurück bevor er 1920 zum Oberrabbiner in Trier (heute Rheinland-Pfalz, Deutschland) berufen wurde<ref>{{Quelle Kulturlexikon}}</ref>. | 1914 endete seine Salzburger Tätigkeit, da er das Rabbinat von Meran ([[Südtirol]]) übernahm. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Feldrabbiner in der österreichisch-ungarischen Armee. 1919 kehrte er kurz nach Salzburg zurück bevor er 1920 zum Oberrabbiner in Trier (heute Rheinland-Pfalz, Deutschland) berufen wurde<ref>{{Quelle Kulturlexikon}}</ref>. | ||
1935 erhielt Altmann im Namen des Führers und Reichskanzlers [[Adolf Hitler]] das Ehrenkreuz für Frontkämpfer im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verliehen. 1938 flüchtete er in die [[Niederlande]], wo er verhaftet und 1940 in die KZ Westerbork und [[ | 1935 erhielt Altmann im Namen des Führers und Reichskanzlers [[Adolf Hitler]] das Ehrenkreuz für Frontkämpfer im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verliehen. 1938 flüchtete er in die [[Niederlande]], wo er verhaftet und 1940 in die KZ Westerbork und [[Konzentrationslager Theresienstadt|Theresienstadt]] verlegt wurde. Dr. Altmann, seine Frau Malvine und zwei der fünf gemeinsamen Kinder starben im Jahr 1944 im Konzentrationslager Auschwitz<ref>Quelle [[Die Salzburgerin]], Ausgabe Juni 2013</ref>. | ||
Zum Andenken an Adolf Altmann wurde am [[2. Juli]] [[2014]] in der [[Lasserstraße]] Nr. 8 ein Stolperstein verlegt. | Zum Andenken an Adolf Altmann wurde am [[2. Juli]] [[2014]] in der [[Lasserstraße]] Nr. 8 ein Stolperstein verlegt. | ||