Um den Beschlüssen des Konzils von Trient zum Durchbruch zu verhelfen, ordnete Markus Sittikus [[1613]] eine umfassende Visitation seines [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums]] an. Diese bis [[1617]] flächendeckend durchgeführte Visitation war die erste dieser Art überhaupt. Sie brachte nicht nur zahllose Mißstände ans Tageslicht, in ihrem Gefolge vollzogen sich auch tiefgreifende liturgische Neuerungen. Auch die Anlegung der Matrikenbücher (Personenstandsverzeichnisse) war eine Folge dieses Unternehmens. | Um den Beschlüssen des Konzils von Trient zum Durchbruch zu verhelfen, ordnete Markus Sittikus [[1613]] eine umfassende Visitation seines [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums]] an. Diese bis [[1617]] flächendeckend durchgeführte Visitation war die erste dieser Art überhaupt. Sie brachte nicht nur zahllose Mißstände ans Tageslicht, in ihrem Gefolge vollzogen sich auch tiefgreifende liturgische Neuerungen. Auch die Anlegung der Matrikenbücher (Personenstandsverzeichnisse) war eine Folge dieses Unternehmens. |