Anton Eggl: Unterschied zwischen den Versionen
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Am [[1. Juli]] [[1868]] kaufte Anton Eggl die am städtischen Waaghaus (= heute [[Kornsteinplatz (Hallein)|Kornsteinplatz]] 8) nordwärts angebauten zwei salinarischen Gebäude, nämlich das [[Niederhofhaus|Niederhof]]‐ und das [[Haberkastenhaus]]. Beide Gebäude gehörten höchstwahrscheinlich ursprünglich zum Wirtschaftshof des Klosters [[Raitenhaslach]]; die dortigen Zisterzienser hatten [[1207]] von [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] in Hallein ein Salzsiederecht erhalten. | Am [[1. Juli]] [[1868]] kaufte Anton Eggl die am städtischen Waaghaus (= heute [[Kornsteinplatz (Hallein)|Kornsteinplatz]] 8) nordwärts angebauten zwei salinarischen Gebäude, nämlich das [[Niederhofhaus|Niederhof]]‐ und das [[Haberkastenhaus]]. Beide Gebäude gehörten höchstwahrscheinlich ursprünglich zum Wirtschaftshof des Klosters [[Raitenhaslach]]; die dortigen Zisterzienser hatten [[1207]] von [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] in Hallein ein Salzsiederecht erhalten. | ||
Das Haberkastenhaus, unter dem sich eine zum [[ | Das Haberkastenhaus, unter dem sich eine zum [[Sankt-Ursula-Platz (Hallein)|Ursulaplatz]] führende gewölbte Durchfahrt befand, wurde früher als Getreidemagazin benützt, während das daran angebaute Niederhofhaus als Salzdörrhaus diente. Für beide Gebäude zahlte Eggl 800 [[Gulden]] österreichischer Währung und adaptierte das Haberkastengebäude für seine Zwecke, während er das Niederhofgebäude um 300 Gulden dem Sattlermeister Jakob Adrian überließ, der dieses zum Wohnhaus und zur Werkstätte umgestaltete. | ||
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