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Im [[18. Jahrhundert]] war es für einen Carillonneur möglich gewesen, über eine Handspielanlage zu improvisieren oder Stücke zu spielen. Die Mechanik dieser Spielanlage war bereits von Glockengießer Melchior de Haze errichtet worden, wurde aber, vermutlich im [[19. Jahrhundert]], entfernt. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten 2009/2010 sollte die Handspielanlage rekonstruiert werden, wurde aber von [[Erich Marx]] verhindert, da er eine Beeinträchtigung das [[Salzburg Museum|Museumsbetriebes]] durch einen Carillonneur befürchtete.   
 
Im [[18. Jahrhundert]] war es für einen Carillonneur möglich gewesen, über eine Handspielanlage zu improvisieren oder Stücke zu spielen. Die Mechanik dieser Spielanlage war bereits von Glockengießer Melchior de Haze errichtet worden, wurde aber, vermutlich im [[19. Jahrhundert]], entfernt. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten 2009/2010 sollte die Handspielanlage rekonstruiert werden, wurde aber von [[Erich Marx]] verhindert, da er eine Beeinträchtigung das [[Salzburg Museum|Museumsbetriebes]] durch einen Carillonneur befürchtete.   
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Immer wieder wurde über die nicht ganz harmonische Stimmung des Glockenspiels gerätselt. Spieß<!--wer ist Spieß?--> wies darauf hin, dass die Glocken vor [[1690]] im "sogenannten Chorton" gestimmt waren und die "gleichschwebende" Stimmung nach dem Quintenzirkel erst zu dieser Zeit aufkam.  
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Immer wieder wurde über die nicht ganz harmonische Stimmung des Glockenspiels gerätselt. [[Hermann Spies]] wies darauf hin, dass die Glocken vor [[1690]] im "sogenannten Chorton" gestimmt waren und die "gleichschwebende" Stimmung nach dem Quintenzirkel erst zu dieser Zeit aufkam.  
    
Das mechanische Werk besteht aus der Uhr, dem Antriebsmechanismus mit Wellbaum, dem Hammerwerk samt Federn, Drahtwerk, Zungen und der großen Walze mit den Stacheln. Diese lösen ursprünglich über Seilzug, heute über Abstrakte, Kadenzen und Glockenketten den Hammerschlag auf die jeweilige Glocke aus. Bei jeder Glocke, außer der größten, befinden sich zwei gleich große eiserne Hämmer. Das Gewicht der großen Hämmer zieht die Kette, das Gestänge (Kadenzen), Abstrakte und die Claves wieder in die Ausgangsposition zurück.
 
Das mechanische Werk besteht aus der Uhr, dem Antriebsmechanismus mit Wellbaum, dem Hammerwerk samt Federn, Drahtwerk, Zungen und der großen Walze mit den Stacheln. Diese lösen ursprünglich über Seilzug, heute über Abstrakte, Kadenzen und Glockenketten den Hammerschlag auf die jeweilige Glocke aus. Bei jeder Glocke, außer der größten, befinden sich zwei gleich große eiserne Hämmer. Das Gewicht der großen Hämmer zieht die Kette, das Gestänge (Kadenzen), Abstrakte und die Claves wieder in die Ausgangsposition zurück.

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