Markus Sittikus von Hohenems: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Numen vel dissita jungit Schloss Hellbrunn.jpg|thumb| ''Numen vel dissita jungit'' [[Schloss Hellbrunn]]]] | [[Datei:Numen vel dissita jungit Schloss Hellbrunn.jpg|thumb| ''Numen vel dissita jungit'' [[Schloss Hellbrunn]]]] | ||
[[Datei:Markus Sittikus von Hohenems Schloss Hellbrunn.jpg|thumb| Gemälde im [[Schloss Hellbrunn]]]] | [[Datei:Markus Sittikus von Hohenems Schloss Hellbrunn.jpg|thumb| Gemälde im [[Schloss Hellbrunn]]]] | ||
'''Markus Sittikus von Hohenems''' (* [[24. Juni]] [[1574]] Hohenems, [[Vorarlberg]], † [[9. Oktober]] [[1619]] [[Salzburg]]), war ein Salzburger [[ | '''Markus Sittikus von Hohenems''' (* [[24. Juni]] [[1574]] Hohenems, [[Vorarlberg]], † [[9. Oktober]] [[1619]] [[Salzburg]]), war ein Salzburger [[Fürsterzbischof]]. | ||
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Im Schloss Hellbrunn ließ Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems durch den Servitenpriester und Maler [[Donato Arsenio Mascagni]] (* 1579, † 1636) einen Festsaal und eine Turmzimmer (Oktogon) nach dem in der Renaissance entwickelten Konzept der idealen Stadt mit Fresken ausgestalten, die Gesellschaftsszenen und Allegorien in Tiefen-Perspektive in den Arkaden rund um einen Stadtplatz zeigen. Über dem Zugangsportal angebracht ist ein Wappenemblem mit dem persönlichen Wahlspruch von Erzbischof Markus Sittikus: " Numen vel dissita jungit - Göttliche Macht verbindet sogar das Entgegengesetzte ". Zu sehen sind auch seine beiden Wappentiere, der Löwe und der Steinbock. | Im Schloss Hellbrunn ließ Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems durch den Servitenpriester und Maler [[Donato Arsenio Mascagni]] (* 1579, † 1636) einen Festsaal und eine Turmzimmer (Oktogon) nach dem in der Renaissance entwickelten Konzept der idealen Stadt mit Fresken ausgestalten, die Gesellschaftsszenen und Allegorien in Tiefen-Perspektive in den Arkaden rund um einen Stadtplatz zeigen. Über dem Zugangsportal angebracht ist ein Wappenemblem mit dem persönlichen Wahlspruch von Erzbischof Markus Sittikus: " Numen vel dissita jungit - Göttliche Macht verbindet sogar das Entgegengesetzte ". Zu sehen sind auch seine beiden Wappentiere, der Löwe und der Steinbock. | ||
An Stelle der aufgelassenen alten Domschule errichtete er [[1618]] im Garten des ehemaligen [[Petersfrauen]]klosters ein Gymnasium, dessen Leitung er den [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinern]] übertrug - der Vorläufer der [[Universität Salzburg]]. | An Stelle der aufgelassenen alten Domschule errichtete er [[1618]] im Garten des ehemaligen [[Petersfrauen]]<nowiki>klosters</nowiki> ein Gymnasium, dessen Leitung er den [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinern]] übertrug - der Vorläufer der [[Universität Salzburg]]. | ||
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