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| | ==Wesen der Gasteinkur== | | ==Wesen der Gasteinkur== |
| | + | :''Hauptartikel [[Gasteiner Kur]]'' |
| | Basierend auf zwei Grundsäulen hat sich die Gasteinkur entwickelt: | | Basierend auf zwei Grundsäulen hat sich die Gasteinkur entwickelt: |
| | * auf dem radonhältigen<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Radon Wikipedia Radon]</ref> Kurmittel | | * auf dem radonhältigen<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Radon Wikipedia Radon]</ref> Kurmittel |
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| | Die ersten wesentlichen Impulse zur Entwicklung des modernen Alpinismus gab [[Erzherzog Johann]], dessen Initiative u. a. die hochalpine Schutzhütte am Gipfel des Gamskarkogels zu verdanken ist. Ein weiterer Markstein in der Geschichte Gasteins war [[1904]] der Nachweis von Radongas im [[Gasteiner Thermalwasser]] durch die bekannte französische Chemikerin und Physikerin Marie Curie. Mit der Fertigstellung der [[Tauernbahn]] im Jahr 1909 begann allmählich das Einsetzen des Massentourismus der sich bis Mitte der [[1930er]] Jahre ausschließlich noch auf die Sommermonate beschränkte. | | Die ersten wesentlichen Impulse zur Entwicklung des modernen Alpinismus gab [[Erzherzog Johann]], dessen Initiative u. a. die hochalpine Schutzhütte am Gipfel des Gamskarkogels zu verdanken ist. Ein weiterer Markstein in der Geschichte Gasteins war [[1904]] der Nachweis von Radongas im [[Gasteiner Thermalwasser]] durch die bekannte französische Chemikerin und Physikerin Marie Curie. Mit der Fertigstellung der [[Tauernbahn]] im Jahr 1909 begann allmählich das Einsetzen des Massentourismus der sich bis Mitte der [[1930er]] Jahre ausschließlich noch auf die Sommermonate beschränkte. |
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| | + | == Kunstgeschichte == |
| | + | Im Gasteiner Museum zeigt die [[Votivbild|Votiv]]<nowiki>scheibe</nowiki> von [[1759]], gestiftet von der Fürstin Porcia aus Anlass ihrer ''erfolgreichen'' Gasteiner Kur, u.a. in der Bildmitte eine typische Bade-Szenerie: in einer, mit einer barocken Ballustrade einfassten, viereckigen Badeanlage sitzt eine Badegesellschaft, bestehend aus einer älteren Dame (der Stifterin), die einen überdimensionalen Gehstock in die Höhe streckt, sowie sechs weiteren Frauen, die sich auf zwei im Wasser stehenden Spieltischen mit Schach und Karten die Zeit vertreiben. <br /> |
| | + | Darüber steht: "Soll alhier in Baad geschossen sein / vivat! Siẏe Leben : Ruff: Groß und Klein." <br /> |
| | + | Bei der Stifterin steht: "Ich opfere hier den Hilfs-Stock auf und thue ihn fest anhefften : Wers will / der Schieß scharf drāf, Gott Lob ich bin beẏ Kräfften" |
| | + | <ref>[https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:mode=crop:format=jpg/path/s2fc89180b0cd00f7/image/i34a45e8c57202836/version/1391434761/image.jpg Gasteiner Museum: Votivscheibe von 1759 (typische Bade-Szenerie)]</ref> |
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| | + | Anmerkung: Damals war es üblich, mehrere Stunden lang in den heißen, als heilend bekannten Gasteiner Quellwasser zu baden. <br /> |
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| | ==Kurtourismus heute== | | ==Kurtourismus heute== |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * Salzburger Nachrichten, 15. März 2010 | + | * [[Salzburger Nachrichten]], 15. März 2010 |
| | * Salzburgwiki-Artikel | | * Salzburgwiki-Artikel |
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