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Version vom 15. September 2007, 08:11 Uhr
Der Königssee (602 m. ü. M.) ist mit 192 m der tiefste See Bayerns und liegt im Berchtesgadener Land im Nationalpark Berchtesgaden. Der Name stammt von See des Chuno; Chuno von Herburg war einer der Gründer des Stiftes Berchtesgaden um 1100.
Landschaft
Der Königssee zählt zu den landschaftlich reizvollsten Gebieten des Berchtesgadener Land. Man kann mit Schiffen nach St. Bartholomä fahren. Das architektonische Wahrzeichen der Halbinsel ist die Wallfahrtkirche aus dem 12. Jahrhundert.
Ein Fußweg führt zum bekannten Malerwinkel. Vom Malerwinkel aus kann man St. Bartholomä, die Funtenseetauern und die Schönfeldspitze sehen. Oberhalb des Königgssee ist der Jenner (1.874 m), auf den eine Seilbahn bis 1.802 m hinauf führt.
In der Nähe vom Königssee ist der Eiskanal zu finden, eine Bobbahn, auf der auch internationale Wettbewerbe durchgeführt werden.
Daten
Er liegt 603,3 m ü. N. N. seine Fläche beträgt 5,218 km² bei einer Länge von 6,30 km, einer Breite von 1,05 km, einer maximalen Tiefe von 190 m und einem Umfang von 19,96 km; das Wasser-Volumen: 511.785.000 m³ bei einer durchschnittliche Tiefe 98,1 m;
Schifffahrt
Auf dem See betreibt die Bayerische Seenschifffahrt einen ganzjährigen Schiffsbetrieb.
Königsseeache
Die Königsseeache bildet den natürlichen Abfluss vom Königssee. In ihrem Verlauf wird auch der Almkanal, der die erste Wasserleitung der Stadt Salzburg war, auf bayerischem Gebiet abgeleitet.
Quelle
- Baedeker Deutschland, Karl Baedeker GmbH Ostfildern, 6. Auflage 2000, ISBN 3-8297-1004-6