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Nachweise für Bettlerbanden gibt es allerdings nicht. Höchstens Bettlerkleingruppen bei Kindern und Jugendlichen oder größere Familienverbände hätte es gegeben. Größere Gruppen wären auch kaum möglich gewesen, denn sie wären zu sehr aufgefallen und hätten die Obrigkeit gegen sich aufgebracht.<ref>Bräuer, ''...und hat seithero gebetlet […]'' S. 206-207.</ref> | Nachweise für Bettlerbanden gibt es allerdings nicht. Höchstens Bettlerkleingruppen bei Kindern und Jugendlichen oder größere Familienverbände hätte es gegeben. Größere Gruppen wären auch kaum möglich gewesen, denn sie wären zu sehr aufgefallen und hätten die Obrigkeit gegen sich aufgebracht.<ref>Bräuer, ''...und hat seithero gebetlet […]'' S. 206-207.</ref> | ||
Im größten [[Hexenprozesse|Hexenprozess]] der Salzburger Landesgeschichte und auf dem Boden des heutigen Österreich, dem um den [[Zauberer Jackl]], spielten Bettlerkinder eine zentrale Rolle und hatten die schlechtesten Karten gegenüber [[ | Im größten [[Hexenprozesse|Hexenprozess]] der Salzburger Landesgeschichte und auf dem Boden des heutigen Österreich, dem um den [[Zauberer Jackl]], spielten Bettlerkinder eine zentrale Rolle und hatten die schlechtesten Karten gegenüber [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] - das war bereits im letzten Viertel des [[18. Jahrhundert]]s. [[1678]] erließ Max Gandolf Graf von Kuenburg die Almosenordnung mit der Einführung eines „Bettlerkatasters“. | ||
=== 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart === | === 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart === | ||