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Orgeln waren in Salzburg früh in Verwendung, denn schon [[1310]] wurden bei einer Salzburger Synode alle Musikinstrumente, mit Ausnahme der (bestehenden) Orgeln, verboten.<ref>Herman Spies: ''Beiträge zur Geschichte der Kirchenmusik in Salzburg im Spätmittelalter und zu Anfang der Renaissance''. In: MGSLK 91 (1951) S. 142.</ref> Welche Orgelbauer vor 1400 in Salzburg tätig waren ist nicht bekannt, erst ab Anfang des 15. Jahrhunderts sind einige Namen überliefert.
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Orgeln waren in Salzburg früh in Verwendung, denn schon [[1310]] wurden bei einer Salzburger Synode alle Musikinstrumente, mit Ausnahme der (bestehenden) Orgeln, verboten.<ref>Spies, Hermann: ''Beiträge zur Geschichte der Kirchenmusik in Salzburg im Spätmittelalter und zu Anfang der Renaissance''. In: MGSLK 91 (1951) S. 142.</ref> Welche '''Orgelbauer in Salzburg''' vor 1400 tätig waren, ist nicht bekannt, erst ab Anfang des [[15. Jahrhundert]]s sind einige Namen überliefert.
    
== Orgelmacher vor 1597 ==
 
== Orgelmacher vor 1597 ==
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* Fabian Wagner ca. 1596–1600
 
* Fabian Wagner ca. 1596–1600
 
* Matthäus Grundtman 1604
 
* Matthäus Grundtman 1604
* Hipolit Erle aus Traunstein 1605.<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Beiträge zu 700 Jahren Orgelbau in der Stadt Salzburg, Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 15.</ref>
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* Hipolit Erle aus Traunstein 1605.<ref>Walterskirchen, Gerhard: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Beiträge zu 700 Jahren Orgelbau in der Stadt Salzburg, Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 15.</ref>
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[[1587]] kam in Salzburg ein Regent an die Macht, der die Stadt Salzburg umgestaltete und das Erzstift Salzburg neu organisierte: [[Wolf Dietrich von Raitenau]], bis 1612 Fürsterzbischof von Salzburg. Er beschloss auch die Neuordnung der Dommusik, die am 1. März 1597 in Kraft trat.<ref>Ernst Hintermaier: ''»Es gehe confuse in verrichtung des Gottesdienstes zue, vnnd wolle demnach denn Chorum in ein bessere und richtigere Ordnung bringen.«'' Liturgie-Reform, Kirchenmusik und höfisches Musikleben unter den Erzbischöfen Wolf Dietrich von Raitenau (1587–1612) und Markus Sittikus von Hohenems (1612–1619). In: ''Salzburger Musikgeschichte''. Vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, hrsg. von Jürg Stenzl / Ernst Hintermaier / Gerhard Walterskirchen, Salzburg 2005, S. 125.</ref>
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[[1587]] kam in Salzburg ein Regent an die Macht, der die Stadt Salzburg umgestaltete und das [[Erzstift Salzburg]] neu organisierte: [[Wolf Dietrich von Raitenau]], bis 1612 [[Fürsterzbischof]] von Salzburg. Er beschloss auch die Neuordnung der Dommusik, die am [[1. März]] [[1597]] in Kraft trat.<ref>Hintermaier, Ernst: ''»Es gehe confuse in verrichtung des Gottesdienstes zue, vnnd wolle demnach denn Chorum in ein bessere und richtigere Ordnung bringen.«'' Liturgie-Reform, Kirchenmusik und höfisches Musikleben unter den Erzbischöfen Wolf Dietrich von Raitenau (1587–1612) und Markus Sittikus von Hohenems (1612–1619). In: ''Salzburger Musikgeschichte''. Vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, hrsg. von Jürg Stenzl / Ernst Hintermaier / Gerhard Walterskirchen, Salzburg 2005, S. 125.</ref>
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Gemäß dieser führte die Fürsterzbischöfliche Verwaltung in Salzburg das Amt des Hoforgelmachers ein.
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Gemäß dieser führte die fürsterzbischöfliche Verwaltung in Salzburg das Amt des Hoforgelmachers ein.
    
== Hoforgelmacher ==
 
== Hoforgelmacher ==
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Hoforgelmacher gehörten zu den besonders etablierten Orgelbauern, die die Instrumente bei Hof für eine monatliche Entlohnung gestimmt und gewartet halten mussten. Außerdem konnten sie bevorzugt mit Aufträgen zur Errichtung, Vergrößerung oder Reparatur von Orgeln im Stiftsgebiet rechnen.  
 
Hoforgelmacher gehörten zu den besonders etablierten Orgelbauern, die die Instrumente bei Hof für eine monatliche Entlohnung gestimmt und gewartet halten mussten. Außerdem konnten sie bevorzugt mit Aufträgen zur Errichtung, Vergrößerung oder Reparatur von Orgeln im Stiftsgebiet rechnen.  
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Im Gefolge des Ersten Napoleonischen Kriegs und dem Friedensvertrag von Lunéville kam es 1803 zur Säkularisation des Erzstiftes Salzburg. Der damit einhergehende Umbruch in der Verwaltung führte zu einer neuen Gewerbeordnung. Diese betraf auch das Handwerk der Orgelbauer, für die das Gewerbe des ''Bürgerlichen Orgelmacher''s geschaffen wurde, das Amt des ''Hoforgelmacher''s war mit dem Tode Johann Ev. Schmidts 1804 erloschen. ''Joseph Konradt'' (* um [[1773]] in Würzburg; † [[9. September]] [[1838]] in [[Salzburg]]) war der erste bürgerliche Orgelmacher in Salzburg.<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Beiträge zu 700 Jahren Orgelbau in der Stadt Salzburg, Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 14.</ref>
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Im Gefolge des Ersten [[Napoleon]]ischen Kriegs und des Friedensvertrags von Lunéville kam es 1803 zur [[Säkularisation]] des Erzstiftes Salzburg. Der damit einhergehende Umbruch in der Verwaltung führte zu einer neuen Gewerbeordnung. Diese betraf auch das Handwerk der Orgelbauer, für die das Gewerbe des ''Bürgerlichen Orgelmacher''s geschaffen wurde, das Amt des ''Hoforgelmacher''s war mit dem Tode Johann Ev. Schmidts 1804 erloschen. ''Joseph Konradt'' (* um [[1773]] in Würzburg; † [[9. September]] [[1838]] in [[Salzburg]]) war der erste bürgerliche Orgelmacher in Salzburg.<ref>Walterskirchen, Gerhard: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Beiträge zu 700 Jahren Orgelbau in der Stadt Salzburg, Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 14.</ref>
    
== Orgelbauer nach 1804 ==
 
== Orgelbauer nach 1804 ==