Filialkirche St. Martin: Unterschied zwischen den Versionen

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== Orgel ==
== Orgel ==
Die Orgel mit sechs Registern stand ursprünglich in der [[Pfarrkirche St. Michael]], [[1759]] übertrug sie [[Johann Rochus Egedacher]] hierher.<ref>Joseph Dürlinger: ''Historisch-statistisches Handbuch der Erzdiöcese Salzburg in ihren heutigen Grenzen''. Bd. 1/2: ''Das Decanat Tamsweg'', Salzburg 1863, S. 177.</ref> Im Zuge der 2012 begonnenen Kirchenrenovierung soll das Instrument restauriert werden. Es stellt eines der wertvollen und seltenen Instrumente aus dem 17. Jahrhundert dar.
Die Orgel mit sechs Registern stand ursprünglich in der [[Pfarrkirche St. Michael]], [[1759]] übertrug sie [[Johann Rochus Egedacher]] hierher.<ref>Joseph Dürlinger: ''Historisch-statistisches Handbuch der Erzdiöcese Salzburg in ihren heutigen Grenzen''. Bd. 1/2: ''Das Decanat Tamsweg'', Salzburg 1863, S. 177.</ref> Im Zuge der 2012 begonnenen Kirchenrenovierung soll das wertvolle Instrument restauriert werden. Es stammt von dem [[Schweiz]]er [[Orgelbauer]] Josef Ignaz Meyenberg, der sie im Jahre [[1701]] schuf.<ref>Joseph Ignaz Meyenberg stammte aus dem Kanton Zug und ließ sich immer dort nieder, wo er eine Orgel baute, wie z.B. 1698 in Murau (Steiermark). In: Otmar Heinz: ''Frühbarocke Orgeln in der Steiermark.'' Zur Genese eines süddeutsch-österreichischen Instrumententyps des 17. Jahrhunderts, Berlin 2012, S. 139f.</ref> Meyenberg hat in den Jahren [[1700]] und [[1717]] auch die Orgel von [[Wallfahrtskirche Sankt Leonhard bei Tamsweg|St. Leonhard ob Tamsweg]] ausgebessert.<ref>Roman Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', Duisburg & Köln: WiKu-Verlag 2015, ISBN 978-3-86553-446-0, S. 284.</ref>
 
==Bildergalerie zur Orgel aus dem 17. Jahrhundert==
==Bildergalerie zur Orgel aus dem 17. Jahrhundert==
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