Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 17. September 2007, 12:13 Uhr

Die Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Tamsweg wurde ab 1430 von Baumeister Peter Harperger aus Salzburg gebaut. Sie ist einer der ganz wenigen rein gotischen Sakralbauten im Lande Salzburg.

Datei:Leonhard 06.jpg
Die Wallfahrtskirche
Karte
Datei:Leonhard 05.jpg
Der befestigte Eingang zum Kirchenbezirk
Datei:Leonhard 04.jpg
Der Hauptaltar

Geschichte

1421 setzte mit dem Verschwinden und einer wundersamen Wiederfindung einer Leonhardsfigur am Fuße des Schwarzenberges bei Tamsweg eine Wallfahrtsbewegung ein. Sie führte 1421 zum Bau der Wallfahrtskirche, einem gotischen Bauwerk, das eine sehenswerte Innenausstattung und schöne Glasfenster hat. Am 20. September 1433 wurde die Wallfahrtskirche vom Bischof Johann Ebser von Chiemsee geweiht.

Aus Angst vor den beginnenden Türkeneinfällen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhielt die Kirche ein Befestigungsmauer.

Seit 1434 ist die Bruderschaft an der Wallfahrtskirche nachgewiesen, die 1989 eine Wiederbelebung erfuhr.

Der Hl. Leonhard

Er lebte im 6. Jahrhundert als Einsiedler in Noblat bei Limoges (Zentralfrankreich), wo er der Königin als Geburtshelfer beistand. Er kümmerte sich von Jugend an um die Betreuung von Menschen, die in Kerkern saßen. Daher zeigen ihn alle Abbildungen mit einer Kette in der Hand.

Schutzpatron

Er ist der Schutzpatron von der Bauern, Stallknechte, Ställe, des Viehs und der Pferde sowie für alle Bauernanliegen, der Schlosser, Schmiede, Fuhrleute, Lastenträger, Böttcher, Obsthändler und Bergleute; der Wöchnerinnen udn für eine gute Geburt, der Gefangenen, gegen Kopfschmerzen und Geisteskrankheiten;

Quelle

  • Eine Information der Wallfahrtskirche


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