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Aufzeichnungen der Augustiner ist zu entnehmen, dass sie im [[11. Jahrhundert]] mit Rodungsarbeiten im Gebiet von [[Berchtesgaden]] begannen. Die Stiftskirche von Berchtesgaden wurde [[1122]] geweiht.
 
Aufzeichnungen der Augustiner ist zu entnehmen, dass sie im [[11. Jahrhundert]] mit Rodungsarbeiten im Gebiet von [[Berchtesgaden]] begannen. Die Stiftskirche von Berchtesgaden wurde [[1122]] geweiht.
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Bis ins [[12. Jahrhundert]] lässt sich auch die Geschichte rund ums [[Salzbergbau|Salz]] im Berchtesgadener Land zurück verfolgen. Damals wurden unterhalb des Götschenkopfes bei [[Markt Schellenberg]] erste Salzvorkommnisse entdeckt. Dort ist auch um [[1220]] die erste Saline zur Weiterverarbeitung entstanden, die bis [[1805]] betrieben wurde. Im Markt Berchtesgaden ist im Jahre [[1517]] mit dem Anschlagen des Petersberg-Stollen mit dem [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Salzabbau]] begonnen worden. Die hier erzeugte Sole wurde erst zur Saline nach Schellenberg, ab [[1555]] in die neu errichtete Saline Frauenreuth in Berchtesgaden (Gelände des heutigen Bahnhofes) geleitet.
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Bis ins [[12. Jahrhundert]] lässt sich auch die Geschichte rund ums [[Salzbergbau|Salz]] im Berchtesgadener Land zurück verfolgen. Damals wurden unterhalb des Götschenkopfes bei [[Markt Schellenberg]] erste [[Salzbergbau|Salzvorkommen]] entdeckt. Dort ist auch um [[1220]] die erste Saline zur Weiterverarbeitung entstanden, die bis [[1805]] betrieben wurde. Im Markt Berchtesgaden ist im Jahre [[1517]] mit dem Anschlagen des Petersberg-Stollen mit dem [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Salzabbau]] begonnen worden. Die hier erzeugte Sole wurde erst zur Saline nach Schellenberg, ab [[1555]] in die neu errichtete Saline Frauenreuth in Berchtesgaden (Gelände des heutigen Bahnhofes) geleitet.
    
Die reichen Salzvorkommen und ihrer Verwertung brachten Reichtum und Wohlstand und die Ernennung von Berchtesgaden zur Fürstprobstei. Salz war es auch, dass mehrmals zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] führte (u. a. zur Entmachtung von [[Wolf Dietrich von Raitenau]].  
 
Die reichen Salzvorkommen und ihrer Verwertung brachten Reichtum und Wohlstand und die Ernennung von Berchtesgaden zur Fürstprobstei. Salz war es auch, dass mehrmals zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] führte (u. a. zur Entmachtung von [[Wolf Dietrich von Raitenau]].  
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Berchtesgaden stand von [[1393]] bis [[1404]] unter der Verwaltung von Salzburg. Erst mit der allgemeinen Säkularisation im Jahre [[1803]] wurde die Fürstpropstei Berchtesgaden. [[1810]] kam das Gebiet zum Königreich Bayern. Die darauf folgenden Jahrzehnte zeigen das Aufkommen des Fremdenverkehrs. Erst waren es Künstler, dann Alpinisten, bis schließlich der allgemeine Tourismus einsetzte, der auch heute noch dominiert.
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Berchtesgaden stand von [[1393]] bis [[1404]] unter der Verwaltung von Salzburg. Erst mit der allgemeinen Säkularisation im Jahre [[1803]] wurde die Fürstpropstei Berchtesgaden. [[1810]] kam das Gebiet zum Königreich Bayern. Die darauf folgenden Jahrzehnte zeigen das Aufkommen des [[Fremdenverkehr]]s. Erst waren es Künstler, dann Alpinisten, bis schließlich der allgemeine Tourismus einsetzte, der auch heute noch dominiert.
    
Ganz zum Unterschied vom Gebiet um [[Bad Reichenhall|Reichenhall]], das seit jeher bayerisches Territorium war. Aus keltischen und römischen Anfängen erreichte auch dieses Gebiet dank der Solequellen und der Salzverarbeitung Reichtum und Ansehen. Kehrseite war, dass auch hier immer wieder Kriege wegen des Salzes geführt wurden, besonders mit den benachbarten [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Fürstbischöfen]]. Um die Mitte des [[19. Jahrhundert]]s entdeckte man die Heilkraft der Sole und Bad Reichenhall entwickelte sich zu einem bekannten Soleheilbad.
 
Ganz zum Unterschied vom Gebiet um [[Bad Reichenhall|Reichenhall]], das seit jeher bayerisches Territorium war. Aus keltischen und römischen Anfängen erreichte auch dieses Gebiet dank der Solequellen und der Salzverarbeitung Reichtum und Ansehen. Kehrseite war, dass auch hier immer wieder Kriege wegen des Salzes geführt wurden, besonders mit den benachbarten [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Fürstbischöfen]]. Um die Mitte des [[19. Jahrhundert]]s entdeckte man die Heilkraft der Sole und Bad Reichenhall entwickelte sich zu einem bekannten Soleheilbad.
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Der nördliche Teil des Landkreises gehört zum so genannten [[Rupertiwinkel]], dessen Name auf Rupertus, den ersten Bischof von Salzburg, [[Rupert von Worms]], zurückgeht. Dieses Gebiet unterstand bis zur Säkularisation im Jahre [[1803]] dem [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]].
 
Der nördliche Teil des Landkreises gehört zum so genannten [[Rupertiwinkel]], dessen Name auf Rupertus, den ersten Bischof von Salzburg, [[Rupert von Worms]], zurückgeht. Dieses Gebiet unterstand bis zur Säkularisation im Jahre [[1803]] dem [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]].
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Als Schifferstadt im Zuge des [[Salzbergbau|Salztransportes]] auf der [[Salzach]] konnte die Stadt [[Laufen]] zu ansehnlichem Wohlstand gelangen.  
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Als Schifferstadt im Zuge des [[Salzachschifffahrt|Salztransportes]] auf der [[Salzach]] konnte die Stadt [[Laufen]] zu ansehnlichem Wohlstand gelangen.  
    
[[1816]] erfolgte dann auch hier die Trennung von Österreich: durch die Saalach-Salzach-Linie getrennt kam der westliche Teil zu Bayern, der östliche Teil zu Österreich.  
 
[[1816]] erfolgte dann auch hier die Trennung von Österreich: durch die Saalach-Salzach-Linie getrennt kam der westliche Teil zu Bayern, der östliche Teil zu Österreich.  

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