Theodor Herz: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(→‎Quellen: +Quelle)
(+Quelle, sowie Arisierung)
Zeile 7: Zeile 7:
 
Wie der Zeitungsdokumentation des Historikers [[Siegfried Göllner]] über das Jahr 1938 zu entnehmen ist, wurde den jüdischen Ärzten mit Kassenvertrag bereits am [[1. Juni]] [[1938]] der Kassenvertrag gekündigt. Davon war auch Dr. Herz in Piesendorf betroffen.
 
Wie der Zeitungsdokumentation des Historikers [[Siegfried Göllner]] über das Jahr 1938 zu entnehmen ist, wurde den jüdischen Ärzten mit Kassenvertrag bereits am [[1. Juni]] [[1938]] der Kassenvertrag gekündigt. Davon war auch Dr. Herz in Piesendorf betroffen.
  
 +
Der Zeithistoriker Albert Lichtblau erwähnt in seinem Buch (siehe Quellen) eine „Arisierung“ in der Gemeinde Piesendorf, von der zwei Personen betroffen waren (S. 23). Im Kapitel „Ausblick“ führt er in der Fußnote 598 auf S. 201 unter den aus Salzburg stammenden jüdischen Antragsstellern auf Vermögensrückstellung auch Theodor Herz, Argentinien, an.
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
*[[Josef Lahnsteiner]], [[Oberpinzgau]], 2. Auflage, Eigenverlag, [[Hollersbach]] 1965, S. 658
 
*[[Josef Lahnsteiner]], [[Oberpinzgau]], 2. Auflage, Eigenverlag, [[Hollersbach]] 1965, S. 658
*[http://www.stadt-salzburg.at/pdf/zeitungsdokumentation_1938.pdf Zeitungsdokumentation 1938]
+
*[http://www.stadt-salzburg.at/pdf/zeitungsdokumentation_1938.pdf Zeitungsdokumentation 1938]
 +
*[[Lichtblau, Albert|Albert Lichtblau]], „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg, Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Band 17/2, Oldenbourg Verlag Wien München 2004, 
 
{{SORTIERUNG: Herz, Theodor}}
 
{{SORTIERUNG: Herz, Theodor}}
 
[[Kategorie:Person]]
 
[[Kategorie:Person]]

Version vom 3. Juni 2014, 19:37 Uhr

Dr. Theodor Herz war Arzt für Allgemeinmedizin.

Leben

SALZBURGWIKI verbessern ("Personenstub")

Dieser Artikel enthält im Wesentlichen nur die wichtigsten biografischen Daten von Theodor Herz.

Wenn du mehr über diese Person weißt, mache aus diesem Artikel bitte einen guten Artikel.

Dr. Theodor Herz war von 1922 bis 1938 Sprengelarzt in Piesendorf und übte auch die Funktion eines Bahn-Vertrauensarztes aus. Herz war ein angesehener und gesuchter Mediziner, der insbesondere im Bereich Fußkrankheiten als Spezialist galt.

Da Theodor Herz jüdischer Abkunft war, sah er sich im Jahr 1938 nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht und der Okkupation Österreichs dazu gezwungen, nach Brasilien auszuwandern, um dem Naziterror und der drohenden Deportation zu entkommen.

Wie der Zeitungsdokumentation des Historikers Siegfried Göllner über das Jahr 1938 zu entnehmen ist, wurde den jüdischen Ärzten mit Kassenvertrag bereits am 1. Juni 1938 der Kassenvertrag gekündigt. Davon war auch Dr. Herz in Piesendorf betroffen.

Der Zeithistoriker Albert Lichtblau erwähnt in seinem Buch (siehe Quellen) eine „Arisierung“ in der Gemeinde Piesendorf, von der zwei Personen betroffen waren (S. 23). Im Kapitel „Ausblick“ führt er in der Fußnote 598 auf S. 201 unter den aus Salzburg stammenden jüdischen Antragsstellern auf Vermögensrückstellung auch Theodor Herz, Argentinien, an.

Quellen

  • Josef Lahnsteiner, Oberpinzgau, 2. Auflage, Eigenverlag, Hollersbach 1965, S. 658
  • Zeitungsdokumentation 1938
  • Albert Lichtblau, „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg, Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Band 17/2, Oldenbourg Verlag Wien München 2004,