Römischer Gutshof (Saalfelden): Unterschied zwischen den Versionen
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In einem ehemaligen '''Römischen Gutshof''' (''villa rustica'') '''in Saalfelden''' wurde bei einer archäologischen Not-Grabung im Jahr 1989 ein Sensationsfund frei gelegt und geborgen. | In einem ehemaligen '''Römischen Gutshof''' (''villa rustica'') '''in Saalfelden''' wurde bei einer archäologischen Not-Grabung im Jahr 1989 ein Sensationsfund frei gelegt und geborgen. | ||
==Lage des Gutshofes== | ==Lage des Gutshofes== | ||
Der im Zuge eines Privatbaues zufällig entdeckte [[Römische Gutshöfe|römische Gutshof]] stand einst im Bereich des [[Pernerwinkel]]s, westlich der heutigen Siedlung [[Wiesersberg]] in der [[KG Lenzing (Saalfelden)]] in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] im [[Mitterpinzgau]]. | Der im Zuge eines Privatbaues zufällig entdeckte [[Römische Gutshöfe|römische Gutshof]] stand einst im Bereich des [[Pernerwinkel]]s, westlich der heutigen Siedlung [[Wiesersberg]] in der [[KG Lenzing (Saalfelden)]] in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] im [[Mitterpinzgau]]. [[Römische Gutshöfe]] waren die Zentren [[Römische Landwirtschaft|römischer Landwirtschaft]] | ||
==Archäologischer Sensationsfund== | ==Archäologischer Sensationsfund== | ||
Die Auffindung des ehemaligen Gutshofes war an sich bereits eine Besonderheit, da die meisten im [[Bundesland Salzburg]] bisher entdeckten römischen Gutshöfe in Gunstlagen außer Gebirg errichtet wurden. Der Gutshof dürfte aus dem [[2. Jahrhundert]] nach Christus stammen. Der Entdeckung folgte eine archäologische Not-Grabung unter der Leitung des damaligen Landesarchäologen Dr. [[Fritz Moosleitner]], bei der auch der Saalfeldner Archäologe Mag. Dr. Robert Krauß mitgewirkt hat. Die Grabung brachte mit dem Fund des römischen Freskos die eigentliche Sensation. | Die Auffindung des ehemaligen Gutshofes war an sich bereits eine Besonderheit, da die meisten im [[Bundesland Salzburg]] bisher entdeckten römischen Gutshöfe in Gunstlagen außer Gebirg errichtet wurden. Der Gutshof dürfte aus dem [[2. Jahrhundert]] nach Christus stammen. Der Entdeckung folgte eine archäologische Not-Grabung unter der Leitung des damaligen Landesarchäologen Dr. [[Fritz Moosleitner]], bei der auch der Saalfeldner Archäologe Mag. Dr. Robert Krauß mitgewirkt hat. Die Grabung brachte mit dem Fund des römischen Freskos die eigentliche Sensation. | ||