Karl Rupitsch: Unterschied zwischen den Versionen
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Karl Rupitsch hatte das Bergbauerngut "Pauss" 1933 von seinen Eltern geerbt und es 1935 verkauft. Das Paussgut liegt auf 1 100 [[m ü. A.]] südlich des Ortes Mühlbach am Hochkönig mit wunderschönem Blick auf den [[Hochkönig]]. | Karl Rupitsch hatte das Bergbauerngut "Pauss" 1933 von seinen Eltern geerbt und es 1935 verkauft. Das Paussgut liegt auf 1 100 [[m ü. A.]] südlich des Ortes Mühlbach am Hochkönig mit wunderschönem Blick auf den [[Hochkönig]]. | ||
Karl Rupitsch, Vater von vier Kindern, arbeitete als Holz- und Gelegenheitsarbeiter und war hauptsächlich im Sägewerk des Ortsgruppenleiters von [[Goldegg]] als Arbeiter beschäftigt. Er war aber gelernter Fleischer und belieferte über den Frachter [[Alois Buder]] einige St. Johanner mit schwarz geschlachtetem Fleisch. Seit 1938 war er öfters, vor allem wegen Viehdiebstahlsdelikten, mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Am [[28. November]] [[1943]] wurde er wegen des Verdachts von Viehdiebstahls- bzw. Wildererdelikten und wegen seiner bekannt anti-nationalsozialistischen Haltung verhaftet. Er wurde in das Gericht | Karl Rupitsch, Vater von vier Kindern, arbeitete als Holz- und Gelegenheitsarbeiter und war hauptsächlich im Sägewerk des Ortsgruppenleiters von [[Goldegg]] als Arbeiter beschäftigt. Er war aber gelernter Fleischer und belieferte über den Frachter [[Alois Buder]] einige St. Johanner mit schwarz geschlachtetem Fleisch. Seit 1938 war er öfters, vor allem wegen Viehdiebstahlsdelikten, mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Am [[28. November]] [[1943]] wurde er wegen des Verdachts von Viehdiebstahls- bzw. Wildererdelikten und wegen seiner bekannt anti-nationalsozialistischen Haltung verhaftet. Er wurde in das Gericht [[St. Johann]] eingeliefert, konnte jedoch mit Hilfe seiner Freunde und Abnehmer und der Kerkermeisterin Anna Wimpissinger entweichen. Er flüchtete sich zu [[Kaspar Wind]], dem politischen Kopf der Widerstandsgruppe, und weiter zu Buder, der ihn, im Frachtgut eines Lastkraftwagens verborgen, nach [[Taxenbach]] brachte. Von dort floh er weiter zum Unterdorfgut in der Gegend des [[Böndlsee]]s in [[Weng (Goldegg)|Weng]], zum Heimatgut seiner Freundin [[Elisabeth Hochleitner]]. | ||
Nach einigen Tagen erfuhr er, dass er zum zum Kriegsdienst einberufen worden war. Nun musste er sich entweder als entsprungener Häftling stellen oder als Fahnenflüchtiger untertauchen. Er wählte das letztere. | Nach einigen Tagen erfuhr er, dass er zum zum Kriegsdienst einberufen worden war. Nun musste er sich entweder als entsprungener Häftling stellen oder als Fahnenflüchtiger untertauchen. Er wählte das letztere. | ||