Windkraftanlage Lehmberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Thalgauer Bürgermeister [[Martin Greisberger]] steht dieser Sache aufgeschlossen gegenüber. | Der Thalgauer Bürgermeister [[Martin Greisberger]] steht dieser Sache aufgeschlossen gegenüber. | ||
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* [http://www.meinbezirk.at/anthering/wirtschaft/das-windrad-wird-kommen-d676324.html Artikel in meinbezirk.at über Windkraft Lehmberg] | * [http://www.meinbezirk.at/anthering/wirtschaft/das-windrad-wird-kommen-d676324.html Artikel in meinbezirk.at über Windkraft Lehmberg] | ||
Version vom 8. Dezember 2013, 20:08 Uhr
Windkraftanlage Lehmberg ist ein Windenergie-Projekt vom Grödiger Großgrundbesitzer Maximilian Mayr-Melnhof am Lehmberg bei Thalgau im Flachgau.
Allgemeines
Nachdem die Kolowind GmbH von Franz Kok durch anhaltende Verwaltungswidrigkeiten den Konkurs anmelden musste, wandte sich im Mai 2011 Max Mayr Melnhof mit seinem Projekt am selben Standort, dem Lehmberg, an die Öffentlichkeit. Er befand sich in der Gründungsphase einer neuen Gesellschaft, an der er mit 20 Prozent beteiligt ist und die ein neues Projekt einreichen wird. Die anderen Partner sind Wirtschaftstreibende aus der Region.
Der Grund, auf dem die bis zu acht jeweils 90 Meter hohen Windräder mit einem Rotationsdurchmesser von je 90 Metern aufgestellt werden sollen, ist in seinem Besitz. Im Vollausbau könnte die Anlage 16 Megawatt leisten, was unter der Grenze von 20 Megawatt läge, ab der eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben wäre.
Jedes Windrad könnte dann 1.200 Haushalte mit Strom versorgen.
Das gescheiterte Kolo-Windpark-Projekt von Franz Kok wurde vom Naturschutz nicht genehmigt (drei Windräder) und der Verwaltungsgerichtshof gab dem Naturschutz recht. Energie- und Naturschutzlandesrat Josef Eisl (ÖVP) hatte aber nun eine Lücke in der Gesetzgebung entdeckt. Nach dem neuen Raumordnungsgesetz 2009 sind keine naturschutzrechtlichen Bewilligungen mehr notwendig, wenn die Gemeinde eine Sonderfläche ausweise. Von Sonderflächenausweisungen sind nur Flächen in Naturschutzgebieten ausgenommen, und wenn es um den Artenschutz geht, beispielsweise den Vogelzug.
Der Thalgauer Bürgermeister Martin Greisberger steht dieser Sache aufgeschlossen gegenüber.
Weblink
Quelle
- "Salzburger Nachrichten", 25. Mai 2011