Über die Geschichte des Schlosses in der NS-Zeit schreibt [[Rudolf Leo]] in seinem Buche [[Der Pinzgau unterm Hakenkreuz]] auf S. 178 folgendes: ''„Die Zunahme der Luftangriffe lässt den Burgen im [[Pinzgau]] eine völlig neue Rolle zukommen: Sie bieten einen idealen Ort für den Schutz von Kunstgegenständen aus [[Salzburg]]. So werden beispielsweise im Schloss Lichtenberg (Saalfelden) sämtliche Kunstgegenstände von der Residenz, vom [[Stift Nonnberg|Nonnberg]] und von [[Stift St. Peter|St. Peter]] sowie [[Schloss Klessheim|Klessheim]] untergebracht. Die umliegende Bevölkerung durfte davon allerdings nichts wissen.“'' Wie aus einer diesbezüglichen Anordnung des Salzburger Gauleiters u.a. hervorgeht, sind zu diesem Zeitpunkt lediglich die Besitzerin des Schlosses und ein Dienstmädchen vor Ort. Sie werden mit der Betreuung dieser Gegenstände beauftragt. | Über die Geschichte des Schlosses in der NS-Zeit schreibt [[Rudolf Leo]] in seinem Buche [[Der Pinzgau unterm Hakenkreuz]] auf S. 178 folgendes: ''„Die Zunahme der Luftangriffe lässt den Burgen im [[Pinzgau]] eine völlig neue Rolle zukommen: Sie bieten einen idealen Ort für den Schutz von Kunstgegenständen aus [[Salzburg]]. So werden beispielsweise im Schloss Lichtenberg (Saalfelden) sämtliche Kunstgegenstände von der Residenz, vom [[Stift Nonnberg|Nonnberg]] und von [[Stift St. Peter|St. Peter]] sowie [[Schloss Klessheim|Klessheim]] untergebracht. Die umliegende Bevölkerung durfte davon allerdings nichts wissen.“'' Wie aus einer diesbezüglichen Anordnung des Salzburger Gauleiters u.a. hervorgeht, sind zu diesem Zeitpunkt lediglich die Besitzerin des Schlosses und ein Dienstmädchen vor Ort. Sie werden mit der Betreuung dieser Gegenstände beauftragt. |