Seekirchen am Wallersee: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. Januar 2007, 16:48 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Salzburg-Umgebung (SL) |
| Fläche: | 50,27 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47° 54' N, 13° 8' O |
| Höhe: | 512 m ü. A. |
| Einwohner: | 9.448 (Stand: 30 April 2003) |
| Postleitzahl: | 5201 |
| Vorwahl: | 06212 |
| Gemeindekennziffer: | 50339 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 7 Katastralgemeinden |
| Gemeindeamt: | Stiftsgasse 1 5201 Seekirchen am Wallersee |
| Offizielle Website: | www.seekirchen.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Johann Spatzenegger(ÖVP) |
| Gemeinderat: | 25 Mitglieder: 11 ÖVP, 5 SPÖ, 2 FPÖ, 3 FDS, 3 LESE |
Seekirchen am Wallersee ist ein Ort im Norden-Westen des Flachgaus.
Geografie
Geografische Lage
Die Stadtgemeinde Seekirchen liegt direkt am Wallersee, gegenüber von der Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Zur Stadtgemeinde Seekrichen gehören die Ortschaften Marschalln, Mödlham, Seekirchen Land, Seekirchen Markt, Seewalchen und Waldprechting.
Geschichte
Dass auf Seekirchner Gemeindegebiet schon seit mindestens 5000 Jahren Menschen leben, belegen entsprechende Funde aus der Jungsteinzeit. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Seekirchen 696 vom Hl. Rupert, Bischof von Worms. Die Stadtgemeidne Seekirchen am Wallersee ist somit der am längsten durchgehend besiedelte Ort in Österreich. Im Jahre 1424 erfolgte die Erhebung zur Marktgemeinde, am 24. September 2000 wurde Seekirchen schließlich das Stadtrecht verliehen.
Religionen
Die Propstei Seekirchen
Da der Hl. Rupert die erste Kirche im Land Salzburg in Seekirchen bauen ließ, gründete Fürsterzbischof Max Gandolf Graf Kuenburg 1679 in Anerkennung dessen an der nach einem Brand wieder aufgebauten Pfarrkirche in Seekirchen ein Kollegiatstift. Nach dem Willen des Fürsterzbischofs sollten in diesem Stift ein Dechant zusammen mit 6 Weltpriestern in einer Gemeinschaft leben, das feierliche Chorgebet verrichten, feierliche Gottesdienste abhalten und die Seelsorge für die große Pfarre Seekirchen übernehmen. Zusätzlich wurden laut Stiftungsurkunde eine Reihe anderer Bediensteter angestellt, wie z.B. ein Schulmeister, ein Cantor, ein Organist und vier Choralisten. Durch den "Reichsdeputationshauptschluss" von 1803 fiel das Fürstbistum Salzburg mit dem Kollegiatstift Seekirchen an Erzherzog Ferdinand von Österreich. 1805 wurde das Stift aufgehoben, 1812 fiel es an Bayern. 1832 wurde das Stift abermals errichtet und anlässlich der 200-Jahrfeier 1879 durch päpstliches Privileg von einer Dechantei zu einer Propstei mit dem Titel "Collegiata insignis" erhoben. Die Salzburger Erzbischöfe waren stets darum bemüht, herausragende Persönlichkeiten als Stiftsdechanten zu installieren. Einer der bedeutendsten Persönlichkeiten war der spätere Salzburger Erzbischof, Eduard Macheiner (1969 bis 1974). Unter Erzbischof Dr. Georg Eder wurde das seit ca. 1980 nicht mehr besetzte Kollegium wieder vervollständigt.
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 2.563 |
| 1880 | 2.542 |
| 1890 | 2.600 |
| 1900 | 2.708 |
| 1910 | 3.039 |
| 1923 | 3.300 |
| 1934 | 3.442 |
| 1939 | 3.441 |
| 1951 | 4.524 |
| 1961 | 4.598 |
| 1971 | 5.518 |
| 1981 | 6.815 |
| 1991 | 8.273 |
| 2001 | 9.343 |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bildung
- Volksschule Seekirchen
- Sporthauptschule Seekirchen
- Gymnasium Seekrichen
- Musikum Seekirchen
- Volkshochschule
- Katholisches Bildungswerk
- Salzburger Bildungswerk
Weblinks
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Seekirchen am Wallersee"